Das Schützenjahr 2011

Die Verler Gilde beim Bezirksverbandstag in Ostenland

Nahezu 600 Schützen hatten sich am Samstag, den 19. November, im Sport- und Begegnungszentrum Ostenland zum Bezirksverbandstag 2011 des Bezirksverbandes Paderborn-Land versammelt - da konnte die Verler Schützengilde mit ihrer Sympathiewerbung für den Bundesköniginnentag 2012 nicht weit sein.
Begonnen hatte der Verbandstag, der unter dem Leitwort „Als Schützen Berufung entdecken und leben“ stand, am frühen Vormittag mit einem festlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Joseph, der von der Musikkapelle Cäcilia Ostenland und der Stimmband Acapella begleitet wurde. In seiner Predigt stellte Bezirkspräses Pfarrer Bernd Haase den Schützen auch das Leben und Wirken der Hl. Elisabeth, deren Namenstag an diesem 19. November gefeiert wurde, als beispielhaft vor: Gottes Barmherzigkeit leben und froh werden.
Nach dem Festmarsch durch das schmucke Dorf bei allerschönstem Herbstwetter und dem gemeinsamen Kaffeetrinken begrüßte Bezirksbundesmeister Heiner Klocke aus Dahl unter den zahlreichen Ehrengästen auch die Verler Gilde-Delegation und rief alle Schützenbruderschaften seines Bezirksverbandes zur Teilnahme am Bundesköniginnentag 2012 in Verl auf.
Den anschließenden, ebenso heiteren wie eindringlichen, Festvortrag hielt der Pfarrer der Pfarrgemeinde St. Joseph Ostenland, Daniel Jardzejewski, der in der Aussage gipfelte: Unsere Schützenbruderschaften können Orte sein, die Erfahrungen mit Gott ermöglichen.
Danach mussten die Verler feststellen, dass sie wieder einmal zu wenig Bundesköniginnentagsplaketten in der Premiumverpackung mit der verheißungsvollen Aufschrift „Wir bringen Sie auf den Geschmack“ mitgebracht hatten. Aber, so Brudermeister Heinz Sudhoff nicht unzufrieden, es sind jetzt ohnehin  die letzten zwei Hunderterbeutel angebrochen. Ein kabarettistischer Blick auf das Schützenwesen von Comedien Hubert Meiwes und ein schwungvoller Auftritt der Debrücker Stadtgarde rundete am Nachmittag einen stimmigen Verbandstag ab, wofür sich Brudermeister Heinz Sudhoff mit dem Anheften der Plakette bei Bezirksbundesmeister Heiner Klocke ebenso herzlich bedankte wie bei Ostenländer Oberst Franz Büser als Chef der ausrichtenden Ostenländer Bruderschaft.

Die Gilde-Delegation präsentiert zum Start des Festmarsches das Banner des Bundesköniginnentages im Schatten der Ostenländer Pfarrkirche St. Joseph
Brudermeister Heinz Sudhoff heftet Bezirksbundesmeister Heiner Klocke die Plakette des 57. Bundesköniginnentages 2012 in Verl an die Uniform
Blick in das Sport- und Kulturzentrum: es musizieren gemeinsam vorn links die Blaskapelle und rechts der Spielmannszug Ostenland

Als Zweitplazierte wird Hildegard Freßmann-Sudhoff von Ilse und Kuno Jakobebbinghaus mit einem dicken Blumenstrauß geehrt
Freudestrahlend nimmt Brudermeister Heinz Sudhoff den Majestäten-Pokal zum zweiten Mal in Folge entgegen
Schießmeister Michael Schmalenstroer,Lothar Meyer, Pokalgewinner Heinz Sudhoff, Hildegard Freßmann-Sudhoff, stv. Schieß- meister Markus Busche, Königspaar Melanie und Harald Honerlage

Majestätenpokalschießen 2011

Unglaublich, das kann doch gar nicht sein, wiederholte Brudermeister Heinz Sudhoff nach der Verkündigung des Gewinners des Majestäten-Pokalschießens immer wieder. Noch am Morgen hatte er in einem Telefongespräch mit Schießmeister Michael Schmalenstroer kund getan, dass dies ein wehmütiger Tag für ihn sei, da er doch jetzt den, inzwischen blitzblank geputzten, Majestäten-Wanderpokal nach einem Jahr wieder abgeben müsse.

Um so mehr waren ihm am Sonntag, den 6. November 2011, Überraschung und Freude anzumerken, als er die Trophäe nach dem Wettbewerb mit dem Luftgewehr und dem dreimaligen Dreh am Glücksrad gleich wieder in Empfang nehmen durfte. Als sei das aber alles noch nicht des Ungewöhnlichen genug, errang seine Frau Hildegard den zweiten Platz und verwies damit Annette Voßhenrich auf den dritten Rang.
Im Übrigen bleibt der Majestäten-Pokal, den Ilse Jakobebbinghaus 1994   in Form eines Porzellantellers künstlerisch gestaltet hat, das dritte Jahr in Folge in Brudermeisterhand, hatte ihn doch 2009 Ehrenbrudermeister Dr. Hans Krüper errungen.

Zu Beginn des festlichen Nachmittags mit Kaffeetrinken hatte Heinz Sudhoff Ilse und Kuno Jakobebbinghaus, die nicht nur die „Erfinder“ dieses Treffens sind, sondern es seit nunmehr 18 Jahren auch mit viel Herzblut und Einsatz vorbereiten, den Dank aller Majestäten und ihrer Partner ausgesprochen. Sein Dank galt aber auch Karin Kammertöns, Michael Schmalenstroer, Markus Busche und Meinolf Pelkmann von der Gilde-Sportschützengruppe für die Aufsicht und Hilfestellung auf dem Schießstand. Erstmals konnte er in der majestätischen Runde auch den stellvertretenden Brudermeister der Gilde, Markus Nagelsdieck, und seine Frau Monika als Gäste willkommen heißen.
Klar, dass Brudermeister Heinz Sudhoff die ehemaligen Regenten, unter ihnen auch das amtierende Königspaar Harald und Melanie Honerlage, über den Stand der Vorbereitungen für den Bundesköniginnentag 2012 in Verl informierte, wobei der gerade angelaufene Vorverkauf der Eintrittskarten für die Festabende, Mittwoch, 16. Mai 2012 mit der Böhmisch-Mährischen Band „Vlado Kumpan und seine Musikanten“, sowie für den Samstag, 19. Mai 2012, mit der kölschen Kultband „De Räuber“ auf besonderes Interesse stieß.


Bundesjungschützentag 2011 in Löningen

Obwohl am Samstagabend noch auf dem Bezirkskönigsball in Westerwiehe mit einer starken Abordnung dabei, ist die Verler Gilde am Sonntagmorgen, 30. Oktober 2011, auch auf dem Bundesjungschützentag in Löningen im Oldenburger Münsterland präsent. Bevor dort der große Festumzug startet, feiert Bundesjungschützenpräses Monsignore Robert Kleine aus Köln als Hauptzelebrant mit vielen hundert jungen und junggebliebenen Schützinnen und Schützen den Festgottesdienst, zu dessen Beginn Bundesjungschützenmeister Mario Schäfer aber zunächst  die neue Bundesschülerprinzessin Saskia Dohmen aus dem Diözesanverband Münster und den neuen Bundesprinzen Timo Stahlhofen aus dem Diözesanverband Trier, die aus den Schießwettbewerben als Sieger hervorgingen, mit den Insignien ihrer Würde auszeichnet.
In der überaus imposanten St. Vituskirche, der größten pfeilerlosen Saalkirche Deutschlands (das Kirchenschiff ist 43 Meter lang und 51,50 Meter breit), die von 1809 – 1813 im Stil des Klassizismus  erbaut wurde, sind gelbe Verkehrsschilder in Originalgröße aufgestellt mit den Hinweisen Heimat und Sitte wie auch Tradition und Zukunft. Lediglich der Begriff Glaube aus dem Schützen-Dreiklang „Glaube, Sitte, Heimat“ ist mitten in der Kirche als Ortseingangsschild platziert. Einzelne Jungschützen, aber auch Amtsträger wie der Hochmeister des Bundes, Dr. Emanuel Prinz zu Salm Salm, nehmen zu den Worten sehr persönlich Stellung. In seiner aufrüttelnden Predigt greift Msgr. Robert Kleine die Begriffe auf, wobei er zusammenfasst, dass in den Glauben an und das Vertrauen auf Gott alles Mensch-Sein und damit auch Schütze-Sein einmünden möge.
Präsentieren die Verler zu Beginn des Festzuges das Banner des Bundesköniginnentages 2012 in der Ölbachstadt den vorbeiziehenden Schützen, so reihen sie sich schließlich in den Diözesanverband Paderborn fähnchenschwenkend  ein. Im großen Festzelt auf dem Sportgelände der schmucken Stadt im Hasetal, wo neben der Siegerehrung der Wettbewerbe im Fahnenschwenken auch ein munteres Bühnenprogramm geboten wird, finden am Gilde-Infostand auch hier die Plaketten des Bundesköniginnentages 2012 in Verl reißenden Absatz. Trotzdem resümiert Brudermeister Heinz Sudhoff kurz vor der Abreise mit leichter Wehmut: „Mit dieser großen Veranstaltung Bundesveranstaltung bei tollem Wetter, wenige Tage vor Allerheiligen, hat die Schützen-Out-door-Saison nun doch wohl ein Ende.“

Die neue Bundesschülerprinzessin Saskia Dohmen und der neue Bundesprinz Timo Stahlhofen (in der Mitte vor dem Altar) werden von Bundesjungschützenmeister Mario Schäfer (am Ambo) zu Beginn des Gottesdienstes in der St. Vitus-Kirche zu Löninngen vorgestellt und mit den Insignien ihrer Würde ausgestattet
An der Ehrentribüne grüßen Brudermeister Heinz Sudhoff (l.) und Kompanieführer Kuno Jakobebbinghaus mit Fähnchen und Banner das Bundeskönigspaar Thomas und Anke Stahl und Hochmeister Dr. Emanuel Prinz zu Salm Salm (vordere Reihe v. l.)
Gilde-Brudermeister Heinz Sudhoff heftet dem neuen Bundesprinzen Timo Stahlhofen die Plakette des 57. Bundesköniginnentages 2012 ans Jackett und lädt ihn nach Verl ein, rechts Bundesjungschützenmeister Mario Schäfer

Plaketten des Bundesköniginnentages auch auf dem Scharmeder Herbstball 2011 heiß begehrt!

Wieder mal unterschätzt hatten die Verler Gilde-Schützen die Nachfrage nach den Plaketten des Bundesköniginnentages 2012, zumal in der Premiumversion mit der Aussage: „Wir bringen Sie auf den Geschmack“ (mit dem bekannten Produkt vom Verler Kirchplatz Nr. 4). Waren es doch auf dem Herbstball der befreundeten Scharmeder Schützen am Samstag, den 15. Oktober 2012, nicht nur die Mitglieder der gastgebenden Bruderschaft, die zugriffen, sondern auch die, wie die Verler, ebenfalls mit einer starken Abordnung angereisten Bürgerschützen aus Bad Lippspringe.
Als fulminanter „Plaketten-Verkäufer“ erwies sich diesmal aus der Riege der Jungschützen Sascha Großeschallau, der damit Kuno und Ilse Jakobebbinghaus Konkurrenz machte, die wegen des Treffens der ehemaligen Bundes- und Diözesankönige im Rheinland weilten.
Zu Beginn des Festballes hatte der Scharmeder Oberst Bruno Gerken die Verler Abordnung, mit ihrem Königspaar Harald und Melanie Honerlage und ihrem Jungschützenkönigspaar Andre Kettelhoit und Elisa Pähler an der Spitze, herzlich willkommen geheißen.
In einer Tanzpause heftete Brudermeister Heinz Sudhoff dem Scharmeder König Michael Neumann wie auch dem Lippspringer Regenten Eckehard Flender die Plakette des Bundesköniginnentages an die Uniformjacke.
Zwei Drittel der Plaketten-Auflage von 2000 Exemplaren, verrät Heinz Sudhoff, seien bereits an die Frau und an den Mann gebracht worden.
Am  Sonntag, den 23. Oktober, so der Brudermeister weiter, wird das „Schmuckstück“ auch auf der Herbstkirmes „Verler Tod“ in der Wilhelmstraße zu erwerben sein, wo die Gilde-Jungschützen um 11.00 Uhr das erste Fass anstechen werden.

Foto 1: Ehrentanz auf dem Scharmeder Herbstball 2011, vorn das Gilde-Königspaar Harald und Melanie Honerlage

Foto 2:  In einer Tanzpause überreicht Brudermeister Heinz Sudhoff dem Scharmeder König die Plakette in der Premium-Verpackung, v. l.: das Lippspringer Königspaar Eckehard und Monika Flender, Heinz Sudhoff, das Scharmeder Königspaar Michael und Cornelia Neumann, der Scharmeder Oberst Bruno Gerken, das Gilde-Königspaar Melanie und Harald Honerlage und das Jungschützenkönigspaar Elisa Pähler

Foto 3: Brudermeister Heinz Sudhoff sucht an der Uniform des Scharmeder Ehrenkommandeurs Helmut Klaus nach einer freien Stelle für die Plakette des Bundesköniginnentages 2012, links Gilde-Kompanieführer Helmut Nacke

Foto 4: Jetzt wird’s rockig…, links die Gilde-Jungschützenkönigin Elisa Pähler, daneben die Scharmeder Königin Cornelia Neumann

Foto 5: Schatzi, schenk mir ein Foto…


Gilde-Wallfahrt am 3. Oktober 2011 nach Werl

Bezirksbundesmeister Alfons Wortmann begrüßt vor der „Kapelle auf der Gänsevöhde“ die Wallfahrer
In feierlicher Prozession geht es zur Werler Wallfahrtsbasilika, vorn die Verler Gilde, angeführt von ihrer Fahnenabordnung
Vor der Basilika begrüßen Wallfahrtsleiter Pater Ralf Preker ofm und Diözesanjungschützen- präses Jörg Plümper die Schützen

„Segne du Maria, uns’-re Schützenschar“ hallte das alte Marienlied, leicht abgewandelt, aus den Kehlen von mehr als 400 Schützenschwestern und Schützenbrüdern am 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, durch die Werler Wallfahrtsbasilika. Zuvor hatte Alfons Wortmann, Bezirksbundesmeister des gastgebenden Bezirksverbandes Werl-Ense, alle Wallfahrer vor der „Kapelle auf der Gänsevöhde“ (erb. 1680) herzlich willkommen geheißen. Sein besonderer Gruß galt denjenigen Schützengemeinschaften, die über den eigenen Bezirksverband hinaus angereist waren, so den Verler Gilde-Schützen, die er bat, sich gleich als zweite Gruppe dem neuen Diözesankönig Uwe Riese von der St. Fabian- und  Sebastian-Schützenbruderschaft Altenherse anzuschließen. Nach einer Einstimmung durch Bezirkspräses Franz Forthaus ging es in feierlicher Prozession bei goldenem Oktober-Sonnenschein, wie er schöner nicht sein konnte, begleitet durch den Bläserchor des Werler Gymnasiums, zum Klosterhof vor der Basilika, wo die Schützen vom Leiter der Werler Wallfahrt, Franziskanerpater Ralf Preker, begrüßt wurden: „Sie reihen sich als Schützen ein in die große Zahl der Wallfahrer, die seit nunmehr 350 Jahren zur Gottesmutter nach Werl pilgern, wie auch in die Schar derjenigen, die in diesem Jubiläumsjahr 2011 in die alte Wallfahrtsstadt am Hellweg kommen.“ Zu  aufbrausenden Orgelklängen erfolgte dann der Einzug zum Gottesdienst, in dessen Predigt Bezirkspräses Franz Forthaus das Werler Gnadenbild (um 1180), genannt „Trösterin der Betrübten“, mit der heutigen Lebenswirklichkeit der Schützenfamilien in Beziehung brachte.
Im Foyer der Stadthalle ließ man anschließend die Wallfahrt bei kühlen Getränken und einem kleinen Imbiss nachklingen, wobei die 33 Gilde-Pilger es natürlich nicht versäumten, sympathisch werbend auf den Bundesköniginnentag in Verl im nächsten Jahr hinzuweisen.
Hatte zu Beginn der Fahrt Brudermeister Heinz Sudhoff bei seiner Begrüßung im Bus eine Bemerkung von Kompanieführer Helmut Nacke auf der letzten Vorstandssitzung  zitiert: „Vor dem Bundesköniginnentag wird es gut tun, auf einer Wallfahrt um Segen für ein gutes Gelingen zu bitten“, so brachte es Hanna Beckhoff, Gilde-Königin 1978/79,  auf der Rückfahrt auf den Punkt: „Und wenn wir dann im nächsten Jahr alles geschafft haben, dann können wir uns zum Dank erneut zu einer Pilgerfahrt auf den Weg machen!“


Die Verler Gilde auf dem Bundesschützenfest 2011 in Harsewinkel

Landrat Sven-Georg Adenauer wies in seiner Grußansprache zu Beginn des Pontifikal-Hochamtes auf dem Bundesschützenfest in Harsewinkel am dritten September-Sonntag 2011 mit vernehmbarer Freude darauf hin, dass auch das nächste große Schützen-Event des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften im Kreis Gütersloh stattfinden wird: Der 57. Bundesköniginnentag 2012 in Verl.
Klar, dass die Verler Gilde-Schützen an allen drei Tagen, von Freitag, den 16. bis Sonntag, den 18. September nicht nur kräftig mitfeierten, sondern auch mit einem Info-Stand in der großen Zeltanlage der Mähdrescherstadt vertreten waren. Hier konnte man vielfältige Informationen bekommen wie auch die Plakette des Bundesköniginnentages erwerben, die es jetzt auch in einer „Premium-Verpackung“ mit der Aufschrift: „Wir bringen Sie auf den Geschmack“ gibt. „Natürlich wollen wir“, so Brudermeister Heinz Sudhoff schmunzelnd, „unsere Gäste mit einer kleinen Probe eines  allseits bekannten Verler Produkts auf den Geschmack des Bundesköniginnentages bringen.“ Schon am Freitagabend nahm eine Abordnung der Verler Schützengilde zunächst am ökumenischen Gottesdienst in der St. Lucia-Kirche und am Großen Zapfenstreich auf dem Heimathof teil, bevor sie sich dem „Westfälischen Abend“ hingab. Hier nutzten Heinz Sudhoff und sein Stellvertreter Markus Nagelsdieck die  Gelegenheit, auch den neuen Hochmeister des Bundes, Dr. Emanuel Prinz zu Salm Salm, „auf den Geschmack zu bringen“, indem man mit dem Inhalt der Geschenkpackung sogleich auf das Gelingen des Bundesköniginnentages in Verl anstieß. Die gleiche „Prozedur“ wiederholten beide dann auch mit dem zu dieser Zeit noch amtierenden Bundeskönigspaar Klaus und Sabine Wittlich, mit denen die Verler schon im Mai dieses Jahres auf dem Bundesköniginnentag in Kobern-Gondorf ausgiebig gefeiert hatten und die versprachen, trotz ihrer dann abgelaufenen Amtszeit im nächsten Jahr nach Verl zu kommen.
Am Samstagabend rissen vor allem die „Landeier“ die Verler, die jetzt auch mit ihrem  Königspaar Harald und Melanie Honerlage, mit ihren Jung-Regenten Andre Kettelhoit und Elisa Pähler und dem Throngefolge angereist waren, von den Stühlen, oder besser: auf die Stühle. Am Sonntagmorgen ging es früh wieder los, um mit dem Bundespräses der Schützen, dem Kölner Weihbischof Dr. Heiner Koch, das festliche Schützen-Hochamt zu feiern. Dieser betonte in seiner eindringlichen Predigt vor allem die Einmaligkeit eines jeden Menschen, die aber auch eine hohe Verantwortung bedinge, was bedeute, dass auch jede Schützenschwester und jeder Schützenbruder mit seinem Leben Gott und den Menschen Antwort geben müsse, die ihr oder ihm kein Anderer abnehmen könne.
Im anschließenden großen Festumzug sah man die Gilde, begleitet vom eigens eingeflogenen Musikverein Verl, mit ihrem bekannten bordeaux-roten Banner zum Bundesköniginnentag,  begeistert und begeisternd, wie in diesem Jahr auf so manchem Schützenfest in der näheren und weitern Umgebung, fähnchen-schwenkend marschieren, woran auch vereinzelte Regenschauer nichts zu ändern vermochten. Dem neuen Bundeskönigspaar Thomas und Anke Stahl von der St. Sebastianus-Schützenbruderschaft Bassenheim, Bezirksverband Mittelrhein-Untermosel, überbrachten  die Verler danach im Festzelt ihre Glückwünsche mit einem Ständchen der  „Blauen“, wobei drei Liter Verler Heimatwasser die sicherlich anstrengende einjährige Bundes-Regentschaft erleichtern sollen.
In seinem Fazit spricht Brudermeister Heinz Sudhoff den Harsewinkeler Hubertus-Schützen ein dickes Lob für ihre organisatorische Glanzleistung aus, wobei er die Freundlichkeit und Un-Aufgeregtheit aller Beteiligten besonders hervorhebt. Und wörtlich: „Wir werden Euch nacheifern!“ 

Foto 1: Der stellvertretende Brudermeister der Gilde, Markus Nagelsdieck (l.) und Kuno Jakobebbinghaus auf dem Infostand zum Bundesköniginnentag 2012 in Verl

Foto 2: Brudermeister Heinz Sudhoff hat am Samstagabend dem amtierenden Bundeskönig Klaus Wittlich soeben die Plakette des Bundesköniginnentages an die Uniform geheftet

Foto 3:  Der scheidende Paderborner Diözesankönig Blue Stewart Smith probiert am Samstagabend schon mal, wie die Kette des Diözesankönigs dem Verler Regenten Harald Honerlage stehen würde, während seine Königin Alexandra Smith die Premium-Version der Bundesköniginnentagsplakette präsentiert, rechts Ex-Diözesankönig und „Gilde-Standbetreuer“ Kuno Jakobebbinghaus

Foto 4: Landrat Sven-Georg Adenauer bei seiner Grußansprache zu Beginn des Festgottesdienstes auf dem Harsewinkeler Heimathof

Foto 5: Die Gilde marschiert auf dem Bundesfest zu den Klängen des Musikvereins Verl mit ihrem Banner

Foto 6:  …mit ihrer Fahnenabordnung, den Königspaaren, dem Throngefolge

Foto 7: …und  mit ihrer Abordnung, vorn (v. l.) Kassierer Alfons Siggemann, Schriftführer Michael Hauphoff und stv. Brudermeister Markus Nagelsdieck

Foto 8:  Gilde-Königin Melanie Honerlage dirigiert auf dem Bundesfest in Harsewinkel den Musikverein Verl – und andere Orchester stimmen spontan mit ein

Foto 9:  Mit drei Liter Verler Heimatwasser auf Vorrat, kurz zuvor von Gilde-Brudermeister Heinz Sudhoff überreicht, wird das neue Bundeskönigspaar Thomas und Anke Stahl sein Regierungsjahr sicherlich mit Bravour meistern; links das Gilde-Königspaar Harald und Melanie Honerlage, rechts die Fahnenabordnung der St. Sebastianus-Schützenbruderschaft Bassenheim

Foto 10: Zu „Verl am Ölbach“ schunkeln (v. l.) das Jungschützenkönigspaar Elisa Pähler und Andre Kettelhoit,  das Gilde-Königspaar Harald und Melanie Honerlage und das neue Bundeskönigspaar Anke und Thomas Stahl

Foto 11: Und die „Blauen“ können’s zum Abschied von Harsewinkel auch noch mal im Bus… 


60 Jahre St. Benediktus-Schützenbruderschaft Varensell – die Verler Gilde war dabei

Am Montagabend der jeweiligen Schützenfeste besuchen sich die befreundeten Schützenbruderschaften St. Benediktus Varensell und die Verler Schützengilde zur Gratulationscour der neuen Majestäten gegenseitig. In diesem Jahr aber war die Gilde aus Anlass des 60-jährigen Bestehens der Benediktus-Schützen schon am Sonntag, den 28. August 2011, im benachbarten Klosterdorf dabei. Fast hätten die  wieder eigens gestalteten Fähnchen nicht gereicht, denn mit 75 teilnehmenden Schützenschwestern und Schützenbrüdern hatte Brudermeister Heinz Sudhoff in seinen kühnsten Träumen nicht gerechnet, wie er schon bei der Begrüßung freudestrahlend verriet.
Obwohl es in Varensell kaum jemand geben mag, der noch nicht vom Bundesköniginnentag 2012 in Verl weiß, führte die Gilde im großen Festzug, an dem auch alle Bruderschaften der Stadt Rietberg, die benachbarten Spexarder Hubertus-Schützen und die Verler Bürger-Schützen teilnahmen, wiederum ihr bordeaux-rotes Werbebanner mit.
Während draußen noch der Vorstand verdienstvolle Benediktus-Schützenschwestern und -Schützenbrüder ehrte, ließ sich die große Gilde-Abordnung im Festzelt die vorab bestellten Torten, Obstböden und Schnittchen schmecken. Brudermeister Heinz Sudhoff sprach nach der Begrüßung der Verler Gilde, die von ihrem Königspaar Harald und Melanie Honerlage sowie ihrem Jungschützenkönigspaar Andre Kettelhoit und Elisa Pähler angeführt wurde, seinem Varenseller Amtskollegen Dieter Mersch herzliche Glück- und Segenswünsche zum Jubiläum aus.
Die tolle Beteiligung der Gilde am Sonntag tat derjenigen am Montagabend zur Gratulation der neuen Varenseller Majestäten, Matthias und Monika Dreisewerd sowie der Jungregenten Mathias Frenser und Anna Altehülshorst, die Vize-Brudermeister Markus Nagelsdieck mit herzlichen Worten zum Ausdruck brachte, keinerlei Abbruch.
Klar, dass an beiden Tagen die „goldene“ Plakette des 57. Bundesköniginnentages im kommenden Jahr in Verl reißenden Absatz fand und so manches Versprechen nach einem bekannten  Kölschen Hit abgegeben wurde: „Da sind wir dabei, das ist prima…!“

Foto 1: Die Verler Gilde auf dem Jubiläumsfestmarsch in Varensell, angeführt vom Königspaar Harald und Melanie Honerlage mit ihren Adjutanten Benedikt Klumpe (l.) und  Ulrich Johann-Vorderbrüggen…

Foto 2:  …gefolgt vom Throngefolge

Foto 3: Die weitere Abordnung mit Kassierer Alfons Siggemann (l.) und dem stv. Brudermeister Markus Nagelsdieck an der Spitze

Foto 4: Andre (l.) und Christian Pelkmann präsentieren das Bundesköniginnentagsbanner im Schatten der Türme der „Benediktinerinnen-Abtei Unserer Lieben Frau zu Varensell“

Foto 5: Aufstellung zur Parade auf dem Varenseller Schützenplatz


Erfolgreiches Bürgermeisterpokalschießen am 24. September

Das hatte es seit dem Kaiserjahr 2005 nicht mehr gegeben. Gleich drei der vier Wettkämpfe konnten unsere Majestäten, auf dem Schießstand der gastgebenden Bürgerschützen, für sich entscheiden.

Das traditionelle Ereignis, bei dem die amtierenden Majestäten der vier Verler Schützenvereine gegen einander antreten, hat sich in den vergangenen Jahren zu einer ernst zu nehmenden Schießsportveranstaltung gemausert. Die Könige schießen dabei dreißig und die Königinnen fünfzehn Schuss mit dem Luftgewehr.

Nach einem spannenden Wettkampftag nahm Bürgermeister Paul Hermreck gegen 18 Uhr die Siegerehrung vor.

In gewohnter Weise gab er als erstes die Platzierungen der Jungschützenköniginnen bekannt. Großer Jubel kam bei den anwesenden Gildeschützen auf, als Elisa Pähler mit 136 Ringen als Gewinnerin feststand. Auch Andre Kettelhoit setzte sich gegen seine Konkurrenz durch und errang mit einem fantastischen Ergebnis von 290 Ringen den ersten Platz.

Als dann Melanie Honerlage mit 145 Ringen den Pokal der Königinnen in Empfang nehmen durfte, hielt es auch die letzten Gildeschützen nicht mehr auf ihren Plätzen. Was für ein erfolgreicher Tag.

Und die Spannung stieg noch weiter. Die ersten beiden Plätze beim Kampf um den Königspokal waren mit 286 ringgleich. Bei der anschließenden Zehntelwertung musste sich unser König Harald Honerlage, mit einem Ergebnis von 301,4 zu 302,3 Ringen, dann doch geschlagen geben. Mit 9 Zehnteln mehr gewann Wolfgang Lüke aus Sürenheide die Trophäe.


Die Verler Gilde zu Gast auf dem Schützenfest in Sudhagen

Überraschung wie Freude waren dem Brudermeister der St. Heinrich-Schützenbruderschaft Sudhagen deutlich anzumerken, als am Sonntag, den 21. August 2011, eine Delegation der Verler Gilde zum Schützenfest im „Dorf am Boker Kanal“ antrat. So konnte Brudermeister Heinz Sudhoff noch vor der Parade seinem Sudhagener Amtskollegen Wilfried Wolke die Plakette des Bundesköniginnentages 2012 an die Schützenuniform heften. Auf dem Sportgelände wurde die Abordnung der Verler Gilde dann mit ihrem Königspaar Harald und Melanie Honerlage und ihren Jungregenten Andre Kettelhoit und Elisa Pähler herzlich willkommen geheißen. Ihren Platz hatten die Verler mit ihrem bordeaux-roten Banner neben der mit den Sudhagenern befreundeten St. Hubertus-Schützenbruderschaft Königsfeld aus dem Bezirksverband Rhein-Ahr gefunden, mit deren Besuch die Gilde zum Bundesköniginnentag nun auch rechnen darf.
Musikalisch konnten die Verler vertraute Klänge vernehmen, begleitet doch der Schützen-Musikzug Sudhagen schon seit vielen Jahren den sonntäglichen Festzug zum Gilde-Schützenfest. Der sich anschließenden Festumzug durch das herausgeputzte Dorf, für den die Verler wiederum mit speziell anfertigten Fähnchen ausgerüstet waren, fand seinen Höhepunkt mit der Parade vor den Regenten, wozu auch die beiden Gilde-Königspaare gegenüber der St. Heinrich-Kirche Aufstellung genommen hatten.
Der Gratulationscour der Gastvereine in der Mehrzweckhalle schloss sich die Gilde-Abordnung an, wozu die Blaskapelle Schöning wunschgemäß den Marsch „Gruß an Kiel“ intonierte. Brudermeister Heinz Sudhoff heftete dem neuen, sichtlich erfreuten Königspaar der Sudhagener St. Heinrich-Schützen, Gerhard und Rita Sasse, die Bundesköniginnentags-Plakette an. Noch lange sah man die Sudhagener und Verler gemeinsam feiern, wobei letztere das Versprechen entgegennehmen durften: „Wir sehen uns im nächsten Jahr auf dem 57. Bundesköniginnentag in Verl wieder!“

Foto 1:  Gilde-Brudermeister Heinz Sudhoff heftet seinem Sudhagener Amtskollegen Wilfried Wolke die Plakette des 57. Bundesköniginnentages 2012 in Verl an die Schützenjacke

Foto 2:  Auf dem Sportgelände in Sudhagen hat die Gilde Aufstellung neben der St. Hubertus-Schützenbruderschaft Königsfeld (r.) genommen

Foto 3:  Die Gilde auf dem Festmarsch in Sudhagen, wobei das Banner vom stellvertretenden Brudermeister der Gilde, Markus Nagelsdieck (l.), und von Ulrich Johann-Vorderbrüggen getragen wird, dem (v. l.) das Jungschützenkönigspaar Elisa Pähler und Andre Kettelhoit sowie die Gilde-Regenten Harald und Melanie Honerlage folgen


Die Gilde in Lürbke und Steinhorst

Die Verler Schützengilde lässt in ihrer Sympathiewerbung für den Bundesköniginnentag nicht nach. So war am Sonntag, den 14. August 2011, Lürbke an der Bieber im Mendener Land das Ziel. Mit großer Herzlichkeit wurde die Verler Delegation auf dem dortigen Schützenfest von Brudermeister Reinhold Schulte und Oberst Gerd Kemper willkommen geheißen. Allerdings sind die Verler Gildeschützen in Lürbke auch keine gänzlich Unbekanten, waren sie doch schon 2003 mit ihrem damaligen Königspaar Friedhelm und Manuela Pollmeier zu Gast auf dem Diözesankönigsball in dem kleinen Sauerländer Ort, der zwar selbst nur 177 Einwohner hat, in seiner St. Hubertus-Schützenbruderschaft aber mit den Menschen aus dem Umland über 900 Mitglieder vereinigt. Zum Gegenbesuch nahmen die Lürbker Schützen im Jahre 2008 am Festakt „175 Jahre Schützengilde Verl“ teil.
Im jetzigen Festzug, der auch der Abholung des Königspaares Olaf und Sonja Kemper mit seinem großen Hofstaat diente, durften die Verler mit ihrem Banner direkt hinter den Ehrengästen marschieren. Begleitet wurden sie dabei von mehreren Gastvereinen und allein fünf Musikformationen, denen sich später im Festzelt mit dem Fanfarenzug Lendringsen noch eine sechste hinzugesellte. Klar, dass die Verler den Gastgebern die Plaketten des Bundesköniginnentages anhefteten und die wiederum speziell angefertigten Fähnchen überreichten.
Am Tag danach schrieb Brudermeister Heinz Sudhoff den Lürbkern unter anderem ins Gästebuch: „Wir dürfen Euch bescheinigen, dass Ihr ein ebenso stilvolles wie stimmungsvolles Schützenfest feiert. Auch wenn wir auf Grund der jeweils eigenen umfangreichen Verpflichtungen keinen regelmäßigen Austausch pflegen können: Bei außergewöhnlichen Ereignissen sehen wir uns wieder – vielleicht schon auf dem Bundesköniginnentag im nächsten Jahr in Verl. Der Besuch bei Euch wird lange in uns nachklingen!! Wir sagen aus ganzem Herzen: Danke!“
Am Abend zuvor hatte eine Gilde-Abordnung mit ihrem Königspaar Harald und Melanie Honerlage gemeinsam mit den Kaunitzer Hubertusschützen dem Bürgerschützenverein Steinhorst seine Referenz erwiesen.
Auf die Frage, wo die Gilde als nächstes auftauchen wird, antwortet Sudhoff: „Auf jeden Fall auf dem Jubiläums-Schützenfest „60 Jahre St. Benediktus Varensell“ - aber vielleicht geht ja auch noch etwas mehr, denn schon in neun Monaten ist „Bundesköniginnentag in Verl“.


Foto 1:  Zum Abholen des Lürbker Hofstaates und des Königspaares Olaf und Sonja Kemper marschiert die Stadtkapelle Iserlohn auf, während Ulrich Johann-Vorderbrüggen und Friedhelm Pollmeier sowie Marianne und Werner Rampsel das Verler Banner präsentieren

Foto 2:  Gemeinsam mit dem Lürbker Hofstaat und ihrem Königspaar Olaf und Sonja Kemper erwarten die Verler an der Hubertus-Kapelle die Parade der teilnehmenden Schützen- und Musikformationen

Foto 3:  Brudermeister Heinz Sudhoff überreicht Oberst Gerd Kemper die wiederum eigens kreierten Fähnchen mit der Aufschrift „Schützenfest in Lürbke an der Bieber 2011 – wir sind dabei“ auf der einen Seite und mit der Einladung „Bundesköniginnentag 2012 in Verl – wir sehen uns wieder!“ auf der anderen

Foto 4:  Bei der Lürbker Königin Sonja Kemper ist das Anheften der Königinnentagsplakette gar nicht so einfach – aber neben ihrem Königinnenorden hat Brudermeister Heinz Sudhoff wohl den richtigen Platz dafür gefunden. Rechts freut sich König Olaf Kemper, von Beruf Allgemeinmediziner, mit

Foto 5:  Am Abend zuvor hatte die Gilde mit ihrem Königspaar den Steinhorster Majestäten ihre Referenz erwiesen, v. l.: König Detlef Dorenkamp, Gilde-König Harald Honerlage, Königin Martina Grigoleit und Gilde-Königin Melanie Honerlage

Foto 6:  Auf dem Hof Sudhoff am Steinhorster Ortsrand nahmen die Verler Aufstellung, um gemeinsam mit den Kaunitzer Schützen zum Festplatz zu marschieren

Foto 7:  Das Gilde-Königspaar Harald und Melanie Honerlage beim Ehrentanz auf dem Steinhorster „Parkett“


Verler Gilde beim Treffen zu Libori in Paderborn

(v. l.) Kuno Jakobebbinghaus, Karin Kammertöns, Ilse Jakobebbinghaus und Daniel Shiwone aus Sambia
Auch das Paderborner Diözesankönigspaar Blu Stewart und Alexandra Smith begrüßte die Verler Gilde-Delegation, v. l.: Brudermeister Heinz Sudhoff, Ilse Jakobebbinghaus, Karin Kammertöns, Alexandra und Blu Stuart Smith, Kuno Jakobebbinghaus

Die Wahrscheinlichkeit, das Daniel aus Sambia im nächsten Jahr zum Bundesköniginnentag nach Verl kommt, ist ob der großen Entfernung eher gering. Das Interesse des jungen Afrikaners aber, der mit einer Delegation auf Einladung der Katholischen Landjugendbewegung der Diözese in der Domstadt weilt, am Schützenwesen ist groß. Und das ihm die Verler Gilde-Mütze steht, bezweifelt ohnehin niemand. Anlass für das Kennenlernen beim Empfang im Garten des Paderborner Konrad-Martin-Hauses war der Jugendgottesdienst im Rahmen der Libori-Woche am Freitag, den 29. Juli 2011, der in diesem Jahr von der St. Sebastianus-Schützenjugend des Erzbistums vorbereitet wurde. Dies hatte die Verler Gilde zum Anlass ge-nommen, auch in Paderborn mit einer Delegation auf den Bundes- königinnentag 2012 in Verl aufmerksam zu machen.
Feierliche Pauken- und Trompetenklänge der Garde-Grenadiere aus Altenbeken in historischen Uniformen, die 2008 auch in Verl beim Gilde-Jubiläum zu Gast waren, erfüllten den Hohen Dom. Den Begriff der „Verwurzelung im Glauben“, den auch Weihbischof Mathias König in seiner Predigt aufgriff, hatte die Schützenjugend der Erzdiözese in den Mittelpunkt des abendlichen Pontifikalamtes gestellt. Vor dem Schluss- segen nahmen drei Fahnenschwenkerinnen im Altarraum das Thema noch einmal gekonnt auf, was Weihbischof König zu der Bemerkung veranlasste: „Wenn ich das mit meinem Bischofsstab versuchen würde, dann bekäme er mit Sicherheit Dellen.“
Beim anschließenden Empfang wurden die Verler von Diözesan-Jungschützenmeister Benedikt Schlösser, Diözesan-Jungschützenpräses Jörg Plümper und natürlich vom Jungschützenchef des Bezirksverbandes Wiedenbrück, Stefan Hansmeier, überaus herzlich willkommengeheißen. Neben der Werbung für den Königinnentag blieb der Verler Abordnung auch genügend Zeit, sich mit Daniel Shiwone über die Lebensweise in Sambia und Deutschland auszutauschen.


Die Gilde auf Promotion-Tour in Telgte und Ostenland

Obwohl am Sonntag, den 24. Juli 2011, nicht gerade schützenfreundliches Wetter herrschte, machte sich die Verler Gilde erneut auf „Promotion-Tour“ für den Bundesköniginnentag in der Ölbachstadt im nächsten Jahr. Erstes Ziel war die Wallfahrtsstadt Telgte, deren St. Anna-Schützenbruderschaft ihr 225-jähriges Bestehen feiern konnte. Gemeinsam mit den Harsewinkeler Hubertus-Schützen, die in diesem Jahr vom 16. - 18. September Ausrichter des Bundesschützenfestes sind, wurden die Verler von Brudermeister Andreas Voßkötter nach der Aufstellung auf dem Festplatz an der Ems überaus herzlich willkommen geheißen.
Im anschließenden Festzug mit 22 Schützengemeinschaften und fünf Musikformationen sah man die Verler vereint mit der St. Hubertus-Schützenbruderschaft Gröblingen-Velsen marschieren, wobei Friedhelm Pollmeier und Ulrich Johann-Vorderbrüggen das Banner durch die teilweise engen Straßen der über 1200-jährigen Marien-Stadt trugen, während Brudermeister Heinz Sudhoff und Kompanieführer Kuno Jakobebbinghaus Gilde-König Harald Honerlage begleiteten. Die Gröblingen-Velsener, deren Schriftführer Werner Fressmann der Schwager von Gilde-Brudermeister Heinz Sudhoff ist, hatten dabei ihre Standarte und ihre Holzgewehre mit den speziell für Telgte angefertigten Gilde-Fähnchen geschmückt.
Nach einer Stärkung machten sich die Verler auf den Weg nach Ostenland, um auch dort ihr bordeauxrotes Banner zum Bundesköniginnentag im großen Festzelt überraschend zu präsentieren. Oberst Franz Büser begrüßte die Verler mit herzlichen Worten, wobei er keinerlei Zweifel an einem starken Besuch seiner St. Joseph-Schützenbruderschaft im nächsten Jahr in Verl aufkommen ließ. Wie schon in Telgte fand auch hier die soeben erschienene Plakette zur 57. Auflage des Bundesköniginnentages reißenden Absatz.
Bei all dem überregionalen Einsatz vernachlässigt die Gilde aber nicht die Bruderschaften des eigenen Bezirksverbandes Wiedenbrück, prangten doch auch  auf den Schützenfesten in Spexard und Batenhorst die bordeauxroten Banner mit der Aufschrift: Bundesköniginnentag 2012 in Verl.

Foto 1: Das Gilde-Banner präsentieren Friedhelm Pollmeier (l.) und Ulrich Johann-Vorderbrüggen, gefolgt von König Harald Honerlage und Kuno Jakobebbinghaus. Im Hintergrund ist mit grünem Kupferdach die Telgter Gnadenkapelle zu erkennen, die das über 600 Jahre alte Gnadenbild birgt

Foto 2:  Die Ehrengarde der Gröblingen-Velsener Hubertus-Schützen trägt die Gilde-Fähnchen zum Bundesköniginnentag an der Standarte wie in den Holzgewehren

Foto 3:  Harsewinkel und Verl präsentieren die Einladungen zu ihren großen Bundesveranstaltungen gemeinsam den Teilnehmern des Telgter Festzuges

Foto 4:  Brudermeister Heinz Sudhoff heftet dem Chef der St. Joseph-Schützenbruderschaft Ostenland, Oberst Franz Büser, die Plakette zum Bundesköniginnentag in Verl an, rechts Kuno Jakobebbinghaus mit dem „mobilen Plakettenverkaufsstand“  

Foto 5:  Das Verler Banner im Festzelt Ostenland


300 Jahre St. Laurentius-Schützenbruderschaft Thüle - die Verler Gilde war dabei

Den Klang des eigenen Schützenfestes noch in den Ohren, machte sich am Sonntag, den 10. Juli 2011, eine Abordnung der Verler Gilde mit ihrem neuen Königspaar Harald und Melanie Honerlage auf den Weg nach Thüle im Altkreis Büren, deren St. Laurentius-Schützenbruderschaft ihr 300-jähriges Jubiläum feiern konnte. Überaus herzlich empfangen, konnten die Verler schon zum Aufmarsch der 15 geladenen Gastvereine und der neun Musikformationen auf dem Sportgelände ihr Banner zum Bundesköniginnentag 2012 in Verl  präsentieren.Nach den Begrüßungsabsprachen überreichte Landtagspräsident Eckhard Uhlenberg die Ehrenplakette des Landes Nordrhein-Westfalen an die jubilierende Bruderschaft.

Anschließend reihte sich die bestens gelaunte Gilde-Abordnung mit Ihrer königlichen Familie wie auch mit ihrer Zeremonienmeisterfamilie, eigens kreierte Fähnchen schwenkend,  in den großen Festzug durch das herausgeputzte Dorf ein, wobei die Flyer für das Mega-Event in Verl im kommenden Jahr reißenden Absatz fanden. Nach dem Umtrunk im großen Festzelt, wo die Verler bei ihren Scharmeder Schützenfreunden zu finden waren, bedankten sich die beiden Brudermeister Heinz Sudhoff und Markus Nagelsdieck  bei ihrem Thüler Kollegen, Oberst Heinz Sonntag, ganz herzlich für die freundliche Aufnahme und für das Versprechen, im nächsten Jahr in Verl mit dabei zu sein.

Klar, dass nach der Rückkehr an den heimischen Ölbach das bordeauxrote Banner unter vielfachem „Hallo“ auch noch kurz auf der Biermeile präsentiert wurde. In der Bewertung waren sich schließlich alle einig: Das war eine weitere gelungene Promotions-Tour für den 57. Bundes-Königinnentag am 16., 19. und 20. Mai 2012 in Verl.

Foto 1:  Zum Aufmarsch der beteiligten Schützen- und Musikformationen wird das Banner auf dem Thüler Sportgelände präsentiert (v. l.): Königliche Familie Harald und Melanie Honerlage mit Sohn Lukas, stv. Brudermeister Markus Nagelsdieck, Zeremonienmeisterpaar Friedhelm und Manuela Pollmeier und Brudermeister Heinz Sudhoff

Foto 2:  Auf dem Thüler Sportgelände vor Beginn der Festveranstaltung

Foto 3:  Nach dem Umzug im Festzelt (v. l.): Bruno Gerken, Oberst der Scharmeder St. Petrus- und Paulus-Schützenbruderschaft, Friedhelm Pollmeier, Markus Nagelsdieck  und Gilde-König Harald Honerlage mit Sohn Lukas


Verler Gilde-Schützenfest 2011


Nach einem Vogelschießen mit mehreren Bewerbern steht mit Harald und Melanie Honerlage nun das Gilde-Königspaar für das kommende Thronjahr und damit für den Bundesköniginnentag in Verl fest. Begonnen hatte das dreitägige Schützenfest mit einer Kranzniederlegung, mit dem Großen Zapfenstreich und einer nachdenklich stimmenden Ansprache von Brudermeister Heinz Sudhoff auf dem Denkmalplatz der Stadt, bei der er das Hören, das Aufeinander-Hören, welches schließlich in das Zusammengehören der Menschen über alle Grenzen hinweg, aber auch in das Zusammengehören in der großen Schützengemeinschaft wie in der eigenen Bruderschaft einmünden möge, in den Mittelpunkt seiner Gedanken stellte.

Anschließend ermittelten die Jungschützen in einem spannenden Wettbewerb mit Andre Kettelhoit und Elisa Pähler ihr Regentenpaar für das am Montag beginnende neue Thronjahr.

Der Sonntag stand aber noch einmal ganz im Zeichen des Königspaares Leo und Gabi Kammertöns, die ihr Thronjahr 2010/11 mit großer Hingabe meisterten. Nach einer begeisternden Musikshow des Spielmannszuges Lilienthal-Falkenberg aus dem Landkreis Osterholz in Niedersachsen auf dem Kühlmannplatz, der anschließend  gemeinsam mit dem Musikverein Verl auch den Festzug anführte, paradierten über 500 Schützinnen und Schützen an den Regenten Leo und Gabi Kammertöns, am Jungschützenkönigspaar Marcel Diekämper und Andrea Warmons und dem gesamten Throngefolge wie an den Majestäten der Gastvereine vorbei. Ein gemeinsames Musikstück aller acht beteiligten Musikformationen und die Nationalhymne unter der Stabführung von Dietmar Kay, dem Dirigenten der „Blauen“, rundeten das Programm an der neu erstellten Thronanlage auf dem Schützenplatz ab.

Bei dem sich anschließenden Wettbewerb um die Kindermajestät gab es mit Jamila Lükewille erstmals in der 178-jährigen Geschichte der traditionsreichen Gilde eine „Königin aus eigener Hand“, die sich ihre Freundin Anna-Lena Mühlenkord als Throndame erkor.

Dem feierlichen Schützenhochamt in der St. Anna-Pfarrkirche am Montagmorgen folgte das gemeinsame Frühstück im großen Festzelt, in dessen Verlauf Präsidiumsmitglied Gerd Stöppel den Präses der Gilde, Pfarrer  Hermann-Josef Hölscher, mit dem St. Sebastianus-Ehrenschild am Bande für Präsides auszeichnete, wobei Gerd Stöppel, der auch Bezirksoberst des Bezirksverbandes Wiedenbrück ist, in seiner  Laudatio besonders das ebenso verständliche wie einprägsame geistliche Wort hervorhob, mit welchem der Geehrte seit nunmehr 21 Jahren seine Gilde begleite, wobei stets eine Prise Humor nicht fehle. Mit stehenden Ovationen dankte die Gilde ihrem Präses, dem die Rührung sichtlich anzumerken war.

Bei der Proklamation und Krönung der neuen Majestäten am frühen Nachmittag brachte Bürgermeister Paul Hermreck zum Ausdruck, was an allen drei Tagen ohnehin deutlich zu spüren war: die Vorfreude auf den Bundesköniginnentag am 16., 19. und 20. Mai 2012, bei dem unter anderem Vlado Kumpan mit seinen Musikanten aus Böhmen und Mähren, eine Band der europäischen Spitzenklasse, und die „Räuber“ aus Köln erwartet werden.

Am Montagabend konnte man dann einen sichtbar glücklichen Brudermeister Heinz Sudhoff erleben, der dankbar resümierte: „Wenn es einer Generalprobe für das Großereignis 2012 bedurfte, dann haben wir sie mit diesem Schützenfest dank vieler, die mitdenken und anpacken, hervorragend gemeistert.“ Die große Königspolonaise und ein mitreißender Festball mit den „Original Bergischen Gaudibuam“ beschloss das diesjährige Verler Gilde-Schützenfest, an das nahtlos die weiteren Vorbereitungen für den 57. Bundesköniginnentag anknüpfen werden.


Sürenheider Schützenfest-Sonntag 2011

Am Samstag, den 20. Juni 2009, war auf der Präsidiums-Sitzung des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften in Bensberg die Entscheidung gefallen und noch am Abend Brudermeister Heinz Sudhoff mitgeteilt worden: Die St. Hubertus-Schützengilde Verl ist der Ausrichter des 57. Bundesköniginnentages 2012.
Am Sonntagmorgen wurde flugs  ein Bettlaken beschriftet und mit zwei Besenstielen ein Banner gestaltet, mit dem am Nachmittag auf dem Sürenheider Schützenfest dieses anstehende Mega-Event erstmals öffentlich bekannt  gemacht wurde. Die Begeisterung der Gilde-Festzugteilnehmer war nicht zu übersehen, wenngleich einige wohl schon ahnten, dass eine Menge Arbeit auf sie zukommen würde.
In diesem Jahr, zum Sürenheider Schützenfest mit dem Festmarsch am Sonntag, den 19. Juni 2011, war das erste provisorische Banner längst durch mehrere bordeaux-rote Banner ersetzt, von denen eines zunächst am Straßenrand den Festzugteilnehmern von der amtierenden Gilde-Königin Gabi Kammertöns höchstpersönlich mit ihren Throndamen Katharina Kammertöns und Waltraud Rodenbeckenschnieder präsentiert wurde. Später fand das Banner im Festzelt in der „Gilde-Lounge“ einen unübersehbaren Platz. Wenn auch das Wetter nur einen verkürzten Festumzug zuließ, so konnte dies der Festfreude des gut beschirmten Gilde-Königs Leo Kammertöns und seiner Mitstreiterinnen und Mitstreitern, wie die Fotos unschwer erkennen lassen, kaum etwas anhaben.
Am Montagabend überbrachte die Gilde mit Ihren Majestäten und einer stattlichen Abordnung dem neuen Sürenheider Königspaar Wolfgang und Gudrun Lüke und den Jungregenten Mathias Kapusciack und Sophie Rottenbach ihre herzlichen Glückwünsche, wobei Vize-Brudermeister Markus Nagelsdieck in seinem Grußwort bestens gelaunt resümierte: Mit euch stehen die ersten Verler Königspaare für den Bundesköniginnentag 2012 in unserer Stadt fest.

Foto 1:  Beim Festmarsch auf dem Sürenheider Schützenfestsonntag 2009 wird mit einem provisorischen Banner, getragen von Manuela Pollmeier (l.) und Alexandra Schmalenstroer, erstmals der Bundesköniginnentag 2012 in Verl der Öffentlichkeit kund getan. Dahinter marschieren (v. l.): Vize-Brudermeister Constantin Vernekohl, Brudermeister Heinz Sudhoff und Ehrenbrudermeister Hans Heitjohann

Foto 2: Der lange Gilde-Zug wir angeführt vom stv. Kommandeur Helmut Horsthemke und von Kommandeur Johannes Rempe

Foto 3: Die Throndamen (v. l.) Waltraud Rodenbeckenschnieder und Katharina Kammertöns präsentieren mit Königin Gabi Kammertöns das Banner

Foto 4: Gilde-König Leo Kammertöns wird gut beschirmt: (v. l.) Adjutant Frank Tannheiser, Vize-Brudermeister Markus Nagelsdieck, Gilde-Finanzchef Alfons Siggemann und Adjutant Frank Düttmann

Foto 5: König Leo Kammertöns dirigiert den Musikverein Verl…

Foto 6: …und seine Königin Gabi steht ihm in Nichts nach


Verler Gilde auf dem 56. Bundesköniginnentag in Kobern-Gondorf an der Mosel

Welch ein Augen- und Ohrenschmaus auf dem Bundesköniginnentag in Kobern-Gondorf an der Mosel: sonnendurchflutete Weinberge, der fachwerkgesäumte Marktplatz, die Blaskapelle des Ortes spielt auf und dazu tanzt Gilde-König Leo Kammertöns mit Bundeskönigin Sabine Wittlich und Königin Gabi Kammertöns mit dem amtierenden Bundeskönig Klaus Wittlich. Friedhelm Pollmeier schwenkt die Gilde-Fahne, während Christian Pelkmann und Frank Düttmann das bordeauxrote Banner mit der Aufschrift: „Wir sehen uns wieder“ präsentieren, wozu die Verler mit vielen weiteren Gästen einen großen Kreis bilden. Als dann noch Brudermeister Heinz Sudhoff den Taktstock zum „Gilde-Marsch“ gereicht bekommt und sein Stellvertreter Markus Nagelsdieck gekonnt die Trommel schlägt, fällt der Abschied immer schwerer. Charmanter und überzeugender hätten die Ostwestfalen wohl kaum ihre Einladung zum nächsten Bundesköniginnentag 2012 in Verl rüberbringen können.

Begonnen hatte der Sonntag mit der feierlichen Schützenmesse auf dem Sportgelände, in der Bundespräses Weihbischof Dr. Heiner Koch aus Köln den Begriff „bleiben“ aus dem Evangelium in den Mittelpunkt seiner ebenso engagierten wie einprägsamen Predigt stellte, wobei er zusammenfasste: „Bleiben in der Hoffnung, dass Gott mich hält, auch wenn scheinbar alles über mich zusammenstürzt.“

Im anschließenden großen Festumzug sah man die Verler gleich nach dem Präsidium des Bundes und dem Paderborner Diözesankönigspaar marschieren, wobei sie fröhlich eigens kreierte Fähnchen mit einem Gruß an die Gastgeber schwenkten und Flyer zum Top-Event in Verl im nächsten Jahr verteilten.

Gestartet war die Reisegruppe zu ihrer Gildefahrt bereits am Tag zuvor, wo nach einem ausgiebigen Picknick zunächst ein Pilgergang zur  Feldkapelle der Familie Scheidtweiler in Wachendorf am Rand der Eifel angesagt war. Diese Kapelle, erbaut zu Ehren des Hl. Nikolaus von Flüe (1417 – 1487) nach Plänen des Schweizer Stararchitekten Peter Zumthor und von Schützen-Bundespräses Dr. Heiner Koch im Mai 2007 eingesegnet, errang in kürzester Zeit den Ruf, zu den schönsten wie ungewöhnlichsten Sakralbauten in Deutschland zu zählen. Nach einer Fahrt auf Nebenstrecken durch die überaus waldreiche Eifel stiegen die Verler in die einzigartigen  Lavakeller unter der Stadt Mendig hinab, wo im 19. Jahrhundert in 30 Meter Tiefe Basaltblöcke, beispielsweise für Mühlsteine oder Pflaster, geschlagen wurden und wo später, wegen der gleichbleibenden Temperatur von 6 – 9 Grad, das Bier von 28 Brauereien lagerte. Klar, dass danach der Erdbeerkuchen auf dem Bauernhof der Familie Loch in Polch besonders mundete, wozu Heinz Reckord auf der Trompete beifallumjubelt intonierte: „In einer kleinen Konditorei…“

Nachdem die Gruppe hoch über dem Tal der Loreley im Hotel „Klostergut Jakobsberg“ (gegr. 1157) Quartier bezogen hatte, konnte  Heinz Sudhoff im Innenhof vor dem gemeinsamen festlichen Abendessen einen Toast auf das Gilde-Königspaar Gabi und Leo Kammertöns ausbringen, die genau an diesem Tag ihren 28. Hochzeitstag feiern konnten.

Eine ebenso harmonische wie eindrucksvolle Gildefahrt erlebt zu haben, darin waren sich alle 43 Teilnehmer auf der Rückreise einig, worauf der Dank an das Organisationsteam Leo und Gabi Kammertöns und Hildegard Freßmann-Sudhoff und Heinz Sudhoff, ausgesprochen durch Helmut Horsthemke, auch besonders herzlich ausfiel.

Foto oben links: Bundesköniginnentag 2011 in Kobern-Gondorf: Gilde-König Leo Kammertöns tanzt mit Bundeskönigin Sabine Wittlich, Gilde-Königin Gabi Kammertöns mit Bundeskönig Klaus Wittlich, wobei auch der Bundeskönig die Gilde-Mütze trägt…


20. Gilde-Majestätenfahrt am 29. Mai 2011

Die Gilde-Regenten und ihre Partner frühstücken zu Beginn ihrer Fahrt auf der Deele des Hofes Landwehrjohann. Klar, dass die Gilde-Fahne nicht fehlen darf…
Karlheinz Buddenborg vom Herzebrocker Heimat- verein (mit grünem Schal) mit den Gilde-Majestäten am Modell des Klosters Herzebrock

Könige und Königinnen der Verler Schützengilde besuchten auf ihrer 20. Majestätenfahrt am Sonntag vor Christi Himmelfahrt „Tante König“. Wohnhaft in Babenhausen, besuchte Tante König zu Beginn des 20. Jahrhunderts regelmäßig die Familie Böckstiegel in Werther-Arrode, wobei sie immer auch die neuesten Nachrichten, angereichert mit Dönekes, überbrachte. Mehrmals wurde sie von Peter-August Böckstiegel gemalt. Zwei dieser Bilder konnten die Verler im Böckstiegelhaus betrachten, auf denen Tante König, wie sie von allen nur genannt wurde, ohne alle Beschönigung vom Künstler dargestellt wurde. Susanne Bornemann, Regine Tamm-Wind und Antje Tewes verstanden es einfühlsam, der 39-mann- und fraustarken, dreifach geteilten Gruppe sowohl das in seiner ursprünglichen Art erhaltene Wohnhaus der Familie Böckstiegel mit seiner authentischen Einbindung in die ostwestfälische Landschaft wie auch die Persönlichkeit des Malers Peter-August Böckstiegel (1889 – 1951, rheinisch-westfälischer Expressionismus) nahe zu bringen.  Ein Zitat dieses bedeutenden Künstlers des Kreises Gütersloh, und weit darüber hinaus, charakterisiert den Eindruck, den dieser Besuch bei den Verlern hinterließ: „Es hat noch kein Bild meine Malerwerkstatt verlassen, welches nicht mit größter Liebe und Hochachtung des Herzens gemalt wurde.“ 

Der „Gilde-Hochadel“ auf seiner 20. Majestätenfahrt mit Karlheinz Buddenborg und dem amtierenden Königspaar Leo und Gabi Kammertöns (vorn in der Mitte) vor dem Herzebrocker Kloster
Freiherr Ferdinand von Korff (vorn mit Hund) bringt den Verlern auf einem Rundgang persönlich die Doppel-Schlossanlage Harkotten in Füchtdorf näher

Begonnen hatte der Tag mit einem kräftigen Bauernfrühstück auf dem Hof Landwehrjohann an der Bornholter Bogenstraße. Nächste Station der  Gilde-Majestäten und ihrer Partner, unter ihnen auch das amtierende Königspaar Leo und Gabi Kammertöns, war dann die Klosteranlage Herzebrock, eine der ältesten Westfalens (gegr. 860). Karlheinz Buddenborg vom Herzebrocker Heimatverein verstand  es meisterhaft, den Verlern die wechselvolle Geschichte des Klosters wie auch die überaus gelungene Renovierung der Gartenanlagen in den  letzten Jahren, nahe zu bringen. 

Nach einem überraschenden Zwischenstopp auf dem „Eierlikör-Hof“ Heitmann in Pixel und entsprechenden Kostproben (der 11-Uhr-Zug der Nord-West-Bahn nach Münster war gerade durch) wurde die Doppel-Schlossanlage Harkotten in Füchtdorf angesteuert, wo der Gilde-Hochadel von Freiherr Ferdinand und Freifrau Myriam von Korff persönlich willkommen geheißen wurde. Vor dem exzellenten Mittagsmahl im gediegenen Wappensaal auf Schloss Harkotten begaben sich die Besucher aus der Stadt am Ölbach auf einen Rundgang mit Ferdinand von Korff, wobei auch ein Blick auf das zweite Schloss, dasjenige derer von Ketteler, heute Sitz der bekannten Designer Christian und Michael Siegel, geworfen werden konnte. In der Schlosskapelle, die beiden adeligen Familien gehört - links beim Gottesdienst die von Korffs, in den rechten Bänken die von Kettelers - stimmten die Verler das Große Gotteslob an.

Den Schlusspunkt der Fahrt setzte ein gemeinsames Kaffeetrinken im Bauernhofcafe der Familie Brünger in Westkilver im Kreis Herford. Über vielfaches Lob durfte sich das Organisationsteam Birgit und Ralf Landwehrjohann sowie Hildegard Freßmann-Sudhoff und Heinz Sudhoff auf der Rückreise freuen.


Neugestaltung des Thronpodestes auf dem Schützenplatz


Das Schützenfest 2011 wirft seine Schatten, pardon, sein Licht, voraus.
Nachdem im Winter die allzu hohen, teilweise vertrockneten Tannen am Vogelstand gefällt wurden, geht die Verschönerung des Festplatzes nun in die nächste Runde.

Der Thron brauchte dringend eine Verjüngungskur, denn die Platten liegen schief und die Begrenzung aus Holzpfählen fällt langsam auseinander.

Unter der  Leitung von Helmut Horsthemke wird das Projekt „Thron“ in Angriff genommen.
Die alten Platten, die nur in Sand gelegt waren, werden aufgenommen und die Holzpalisaden entsorgt. Ein neues Fundament sorgt nun für genügend Stabilität. Heller Granit umrandet die rot gepflasterten Stufen. Wer möchte bei so einer Kulisse nicht gerne der nächste Gilde-König werden?

Auch am Vogelschießstand tut sich einiges. Damit der Bereich besser zu säubern ist wird das bestehende Pflaster bis an die Vogelstange erweitert. Der Kugelfang wurde von Bernhard Düttmann den neuen Sicherheitsbestimmungen angepasst. Außerdem wird eine neue Stromleitung verlegt und ein neuer Anschlusskasten installiert. Dies wird das das Auf- und Abbauen des Schießstandes während der Schützenfesttage erheblich erleichtern.

Zudem werden zwei Leerrohre unter der Zufahrt zum Schützenplatz für die Stromversorgung der Fahrgeschäfte verlegt, um so Beschädigungen an den Leitungen wie auch Stolperfallen zu vermeiden. Anschließend wird wieder neu gepflastert.


Treff am 1. Mai 2011 zu Gunsten der Lebenshilfe e. V.

Treff am 1. Mai auf dem Wendehammer der Katherine-Allfrey-Straße
Dicht umlagert ist das vielfältige Kuchenbuffet
Helmut Kosfeld, Brudermeister der Sürenheider Schützen, am Kicker
Gilde-Königspaar Leo und Gabi Kammertöns
So lässt es sich feiern…

Mächtig ins Zeug gelegt hat sich das Gilde-Königspaar Leo und Gabi Kammertöns mit der über Wochen geplanten und vorbreiteten Veranstaltung am Maifeiertag zu Gunsten des Vereins „Lebenshilfe“. Wenn auch der Reinerlös noch nicht feststeht, so war schon am Nachmittag des 1. Mai bei den vielen hundert Besuchern immer wieder  die einhellige Meinung vernehmen: Das ist ein super Fest, ein toller Nachmittag für die ganze Familie. Es passte einfach alles, angefangen von der Idee über das schöne Wetter und den idealen Platz, den Wendehammer der Katherine Allfrey-Straße vis a vis der königlichen Residenz, bis hin zu den vielfältigen Aktionen für die Kinder wie Scatt-Schießen, Nagelbalken und Dosenwerfen. Allein aber, so wurde Königin Gabi Kammertöns nicht müde, zu betonen, wäre ein solches Fest nicht auf die Beine zu stellen gewesen. Nicht nur die fast 40 Torten und Kuchen wurden vom amtierenden Gilde-Thron, von Freunden und Bekannten, von Nachbarn und vom Gilde-Vorstand gebacken und angeliefert, auch am Getränke- und Würstchenstand wurden die Gäste von freiwilligen Helfern verwöhnt. Fahrrad reihte sich an Fahrrad, immer wieder sah man unter den Besuchern auch Freunde aus den anderen Verler Schützengemeinschaften, so Brudermeister Helmut  Kosfeld  am Kicker, andere in Gespräche vertieft, und über Allem flatterte im Frühlingswind die Gilde-Fahne…


Die Gilde tanzt in den Mai

Ach, König Leo, diese Birke ist doch wohl etwas zu groß für die Schützenhalle,
…und diese nun wiederum zu klein. Hoffentlich findest Du noch den passenden Baum für den Tanz in den Mai!
Jungschützenkönigspaar Andrea Warmons und Marcel Diekämper, Monika und Markus Nagelsdieck und das Königspaar Leo und Gabi Kammertöns unter dem geschmückten Maibaum
Christian Pelkmann (l.) und Raphael Lükewille sorgen für das leibliche Wohl der Gäste


„Gilde macht Spaß“. Diese Aussage bewahrheitete sich einmal mehr, als am Samstag Punkt 24.00 Uhr nahezu 200 Schützinnen und Schützen mit ihren Gästen gemeinsam  fröhlich anstimmten: „Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus… Zuvor hatte Gilde-Vize-Brudermeister Markus Nagelsdieck unter dem mit bunten Bändern geschmückten Maibaum, der tags zuvor, wie versprochen, vom amtierenden Regenten eigenhändig geschlagen wurde, bestens gelaunt die Gäste begrüßt. Selbstredend zuerst das amtierende Königspaar Leo und Gabi Kammertöns und das Jungregenten-Paar Marcel Diekämper und Andrea Warmons mit dem gesamten Throngefolge. Sein Dank galt Raphael Lükewille, der es unter der Assistenz von Christian Pelkmann übernommen hatte, alle Festbesucher mit leckeren Bratwürstchen zu verwöhnen sowie DJ  Dirk Kleinhoff, der für den richtigen Sound sorgte. Wenn eines die ganz besondere Atmosphäre dieses Abends ausmachte, die von vielen Teilnehmern hervorgehoben wurde, dann war es das wunderschöne Miteinander-feiern von jungen und älteren Gästen, von Gilde-Mitgliedern und Freunden.
Eine bange Frage kam dann aber doch auf: „Wird es auch im nächsten Jahr, nur drei Wochen vor dem Bundesköniginnentag in Verl, wieder den beliebten „Tanz in den Mai“ geben, oder müssen dann Kräfte gespart werden?“ Diese Bedenken konnten aber beide Brudermeister schnell zerstreuen: „Im nächsten Jahr erst recht, schließlich müssen wir uns dann auf das Mega-Event heiter-festlich einstimmen.“


Schaidtweilers Feldkapelle, das erste Ziel auf der Gilde-Fahrt 2011
Das Planungsteam
Messingplakette an der Feldkapelle, die dem heiligen Bruder Klaus gewidmet ist

Gildefahrt zum Bundesköniginnentag nach Kobern-Gondorf

Mit besonderer Spannung fiebert die Gilde ihrer Zweitagesfahrt entgegen am 4. / 5. Juni in die Eifel, an den Rhein und zum 56. Bundesköniginnentag in Kobern-Gondorf an der Mosel entgegen, ist doch Verl im kommenden Jahr der Austragungsort dieses Großereignisses des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften. Da wollen die Verler noch mal ganz genau hinschauen und für ihre Vorbereitungen dazulernen, aber auch bei den vielen tausend Schützen und Besuchern kräftig die Werbetrommel für die 57. Ausgabe des Bundesköniginnentages in der jungen Stadt am Ölbach rühren. Erstes Ziel ist am Samstag, „Schaidtweilers Feldkapelle“ in Wachendorf am Rand der Eifel, zu der man die letzten 1,5 Kilometer zu Fuß pilgern will. Dank des Schweizer Stararchitekten Peter Zumthor zählt diese Kapelle, die 2007 durch den Bundespräses der Schützen, den Kölner Weihbischof Dr. Heiner Koch, eingeweiht wurde, inzwischen zu den schönsten wie ungewöhnlichsten sakralen Bauten in Deutschland. Ein meditativer Bericht von Brudermeister Heinz Sudhoff zur Einweihungsfeier wie zur Kapelle selbst kann unter heinz.sudhoff@schuetzengildeverl.de  angefordert werden. Der Fahrt durch die Eifel schließt sich der Besuch der auf der Welt einzigartigen Lavakeller in 32 Meter Tiefe unter der Stadt Mendig an. Nach dem Kaffeetrinken auf einem Bauernhof wird das Hotel Jakobsberg hoch über dem Tal der Loreley angesteuert, wo der Abend mit einem festlichen Dinner ausklingen soll. Was es in der exklusiven Unterkunft mit dem friedlichen Beieinander von Jagdtrophäen und Gummibärchen auf sich hat, wird wohl jeder Fahrtteilnehmer selbst schnell herausfinden. Ist für den Lavakeller derbes Schuhwerk empfehlenswert und für das Dinner festliche Abendkleidung erwünscht, so ist für den folgenden Sonntag sowohl für das Schützen-Pontifikalamt wie für den anschließenden Festumzug in Kobern-Gondorf  die große Gilde-Paradeuniform angesagt. Die Tour wurde vom Königspaar Gabi und Leo Kammertöns sowie Hildegard Freßmann-Sudhoff und Heinz Sudhoff auch auf einer Vorfahrt intensiv geplant und vorbereitet. Klar, dass da auch das traditionelle Gilde-Picknick nicht zu kurz kommen wird. Weitere Infos zur Fahrt wie auch einen eigens erstellten Programm-Flyer gibt es bei Brudermeister Heinz Sudhoff.


Neuer Gilde-Jungschützenvorstand

Der neue Gilde-Jungschützenvorstand und die ausgeschiedenen Mitglieder (v. l.): Michael Sommer, Georg Wester-Ebbinghaus, Jungschützenkönig Marcel Diekämper, Markus Hauphoff, Tobias Franzbonenkamp, Andre Kettlhoit, Tobias Lükewille, Christoph Hartkemper, Julian Siggemann, Mark-Andre Höwelkröger und Richard Lükewille
Die beiden Jungschützenmeister: Tobias Lükewille (l.) und sein neuer Stellvertreter, Tobias Franzbonenkamp

„Aufgeweckt, engagiert, einfach gut drauf“. Diesen Gilde-Slogan stellten  nach einhelliger Meinung von Brudermeister Heinz Sudhoff und seinem Stellvertreter Markus Nagelsdieck die Jungschützen auf ihrer diesjährigen Jahresversammlung unter der souverainen Leitung von Jungschützenmeister Tobias Lükewille am zweiten Samstag im April eindrucksvoll unter Beweis. Zunächst hatte der Schriftführer des Gildenachwuchs-Vorstandes, Sven Ganzer; in seinem Jahresbericht ein quicklebendiges Bild mit vielen Highlights, wie etwa dem Public-Viewing zur Fußball-Weltmeisterschaft oder der Planwagenfahrt, gezeichnet, in dem aber der Bezirksjungschützentag in Verbindung mit dem Bezirkskönigsschießen und dem Verler Stadtwerdungsfest alles überragte. Absolut erfreulich für die über 30 Versammlungsteilnehmer, unter ihnen auch Jungschützenkönig Marcel Diekämper, der am Vormittag mit weiteren Gilde-Mitgliedern noch aktiv an der Müllsammelaktion des Stadtsportverbandes teilgenommen hatte, fiel auch der Kassenbericht von Marc-Andre Höwelkröger aus.
Bevor Brudermeister Heinz Sudhoff die ihm zugedachte Aufgabe als Wahlleiter wahrnahm, dankte er dem Gilde-Nachwuchs für die reibungslose, freundschaftliche Zusammenarbeit mit dem Gesamtverein, ein Dank, der für die ausscheidenden Vorstandsmitglieder  Sven Ganzer als Schriftführer, Sascha Großeschallau als Fähnrich und Christian Pankoke als Beisitzer besonders herzlich ausfiel. Während der bisherige stellvertretende Jungschützenmeister Andre Kettelhoit  in das Beisitzeramt wechselte und somit dem „noch jüngeren“ Tobias Franzbohnenkamp die Nachfolge ermöglichte, wurden zudem Julian Siggemann und Georg Wester-Ebbinghaus neu in den Vorstand gewählt. Die Jungschützen machten Wahlleiter Heinz Sudhoff seine Aufgabe nicht nur durch ihr in allen Wahlgängen einstimmiges Votum leicht, sondern begeisterten ihn auch durch das von allen Gewählten freudig-gespannt zugerufene „Ja“ auf die Frage nach der Annahme des Amtes.
Der neue Gilde-Jungschützenvorstand, dessen beide „Chefs“ dem Gilde-Gesamtvorstand angehören, sieht nun wie folgt aus:

1. Jungschützenmeister: Tobias Lükewille; 2. Jungschützenmeister: Tobias Franzbonenkamp - 1. Kassenwart: Marc Andre Höwelkröger; 2. Kassenwart: Richard Lükewille - 1. Schriftführer: Markus Hauphoff; 2. Schriftführer: Christoph Hartkemper - 1. Fähnrich: Michael Sommer; 2. Fähnrich: Georg Wester-Ebbinghaus - Beisitzer: Andre Kettelhoit, Marcel Diekämper, Julian Siggemann

Der Jungschützen-Mitgliederversammlung vorausgegangen war ein Schießwett-bewerb, aus dem Andre Kettelhoit als Sieger hervorging, dem Markus Strieker und Marc-Andre Höwelkröger auf den Plätzen zwei und drei folgten.
Fazit der Versammlung, darin waren sich alle mit den beiden Brudermeistern einig: Mit diesem gezeigten Elan kann das Gilde-Top-Event 2012, der Bundesköniginnentag  in Verl, zuversichtlich angegangen werden.


Neuer Hochmeister – Gilde gratuliert

Die Verler Gilde-Abordnung gratulierte dem neuen Hochmeister und überreichte ihm den Flyer des Bundesköniginnentages 2012 in Verl, v. l.: Brudermeister Heinz Sudhoff, Hochmeister Dr. Emanuel Prinz zu Salm Salm, Königspaar Gabi und Leo Kammertöns, stv. Brudermeister Markus Nagelsdieck und Spendenmeister Werner Rampsel

„Mit großer Freude“, lautete die Antwort des soeben gewählten neuen Hochmeisters des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften, Dr. Emanuel Prinz zu Salm Salm auf die Frage, ob er die Wahl annehme. Schon um 6.30 Uhr, und das auch noch bei der fehlenden Stunde aufgrund des Beginns der Sommerzeit, war die Abordnung der Gilde am dritten Fastensonntag mit dem vom Bezirksverband Wiedenbrück eingesetzten Bus unter der Leitung von Bezirksbundesmeister Hans Heitjohann Richtung Leverkusen gestartet. Am Beginn der Bundesvertreterversammlung stand ein Gottesdienst mit Schützen-Bundespräses Weihbischof Dr. Heiner Koch aus Köln, der in seiner eindrucks-vollen Predigt anhand der erschütternden Dreifach-Katastrophe in Japan, der, wie er sagte, uralten Frage der Menschen „wie kann Gott das zulassen?“, nachging. Eine Antwort, so Koch, sei nur in der Menschwerdung und im Mitleiden des Gottessohnes auf Erden, von der Herbergssuche als Obdachloser bis zum Verbrechertod am Kreuz, zu finden. Im Mittelpunkt der Vertreterversammlung stand die Wahl des neuen Hochmeisters. Der bisherige Amtsinhaber, Hubertus Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg (62), der 2008 der Verler Gilde durch seine Rede auf dem Festakt zum 175-jährigen Bestehen und der Teilnahme am anschließenden Großen Zapfenstreich seine Referenz erwies, verabschiedete sich zuvor in einer emotionalen Rede. Er sprach den Vertretern der nahezu 300.000 im Bund organisierten Schützen dabei Mut zu, weiterhin treu zu ihrer Kirche in guter, gelebter Ökumene zu stehen und sich der sozialen Verantwortung für die Menschen in ihren Gemeinschaften und weit darüber hinaus bewusst zu bleiben. Stehende Ovationen wurden dem scheidenden Hochmeister für seine 21-jährige Tätigkeit zuteil.

Aufmerksame Teilnehmer (v. r.): Königspaar Gabi und Leo Kammertöns, Werner Rampsel, stv. Bezirksbundesmeister Mario Kleinemeier und Bezirksbundesmeister Hans Heitjohann

In der mit viel Beifall aufgenommen Vorstellung des Kandidaten für das höchste Amt im Bund betonte der 49-jährige Prinz aus dem westlichen Münsterland nahe der holländischen Grenze, der beruflich als Vermögensverwalter des Fürsten-Hauses Salm Salm auf Haus Rhede und Schloss Anholt tätig ist, dass er daran mitwirken möchte, Antworten auf die Fragen der Jugend nach Orientierung, nach Werten und Tugenden zu finden. Die Ansprache, in der mehrfach die Vorfreude von Dr. Emanuel Prinz zu Salm Salm auf aktive Mitarbeit in einer glaubhaft gelebten Gemeinschaft durchschimmerte, wie die anschließende einstimmige Wahl, wurde von den Delegierten mit großem Beifall belohnt. Den Abschluss der Bundesvertreterversammlung bildete die Vorstellung des kommenden Bundes-königinnentages in Kobern-Gondorf an der Mosel, an dem die Verler Gilde mit ihren Königspaaren und einer großen Abordnung im Rahmen einer zweitägigen Fahrt am 4./5. Juni teilnehmen wird. Und die Beteiligung der Gilde am Bundes-schützenfest im September in Harsewinkel steht ohnehin außer Frage. Klar, dass die Gilde-Vertreter bei dieser Vorstellungsrunde, die auch den Bundesjungschützentag im Oktober in Duisburg einschloss, besonders aufmerksame Beobachter waren, sind sie es doch, die im nächsten Frühjahr in Leverkusen ihr Top-Event präsentieren werden, den 57. Bundesköniginnentag in Verl am 16., 19. und 20. Mai, unter anderem mit professioneller Blasmusik der europäischen Spitzenklasse aus Böhmen und Mähren und mit „kölsche Tön“ der „Räuber“ unter dem Motto „Verl trifft Köln“ sowie dem Festgottesdienst im Stadion an der Poststraße mit Bundespräses Weihbischof Dr. Heiner aus Köln und dem anschießenden großen Festumzug.


52. Bruderschaftstag in Kaunitz

Mit 51 Schützenschwestern und Schützenbrüdern hat die St. Hubertus-Schützengilde am 52. Bruderschaftstag des Bezirksverbandes Wiedenbrück in der Kaunitzer  Ostwestfalenhalle teilgenommen, unter ihnen auch das amtierende Königspaar Leo und Gabi Kammertöns und Jungschützenkönig Marcel Diekämper. Am 2. Fastensonntag, dem 20. März 2011, hatten sich zu diesem Einkehrnachmittag, der von Bezirksbundesmeister Hans Heitjohann geleitet wurde, über 700 Schützen aus den 19 Bruderschaften des Bezirksverbandes eingefunden. Für die ausrichtende Bruderschaft St. Georg Dreiländereck Sürenheide hieß Brudermeister Helmut Kosfeld die Gäste herzlich willkommen, verbunden mit einer kurzen Vorstellung seiner quicklebendigen Schützengemeinschaft.
Josef Lakämper, stellvertretender Bürgermeister, überbrachte die Grüße der gastgebenden Stadt Verl, wobei er besonders die gute Zusammenarbeit der Kommune mit den Schützengemeinschaften hervorhob. Als Beispiel nannte er die St. Hubertus-Schützengilde Verl mit ihrem Jubiläumsfest zum „175-jährigen Bestehen“ im Jahre 2008 wie als Ausrichter des in das Verler Stadtwerdungsfest eingebundenen Bezirkskönigsschießens und des Bezirksjungschützentages am 24. /25. April des letzten Jahres. Besonders hob er den Mega-Event „Bundesköniginnentag in Verl“ im Mai des kommenden Jahres hervor, den die Gilde gemeinsam mit dem Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften und der Stadt Verl zurzeit intensiv vorbereite.

Blick auf einen der Tische der Verler Gilde, rechts das Königspaar Leo und Gabi Kammertöns, links Jungschützenkönig Marcel Diekämper

Die Gilde hatte dazu druckfrische Programm-Flyer auf den Tischen ausgelegt und ein großes, bordeauxrotes Banner mit dem Logo des Bundesköniginnentages in der Halle platziert.
Klaus Hörsting, ehemaliger Gemeindedirektor und Bürgermeister der Gemeinde Verl, derzeitiges Mitglied des Gilde-Thrones, ging als Hauptreferent unter dem Thema „Der Schützenverein und seine Heimatgemeinde – Erfolgsgeschichte und Herausforderung für die Zukunft“, zunächst intensiv auf die Geschichte des Schützenwesens ein. Nachdem er vorderhand darauf hinwies, dass die Bürgerwehren des 12. und 13. Jahrhunderts von der heutigen Wissenschaft allenfalls als frühe Vorläufer des Schützenwesens angesehen würden, ging er danach auf die Hochphase der Gründung von Schützengemeinschaften zu Beginn des 19. Jahrhunderts ein. Verfolgten diese zunächst gesellige Ziele mit der Feier des Schützenfestes, so schlüpften sie alsbald auch in die Rolle eines Scharniergliedes zwischen Politik und Lebensalltag, indem sie vor allem für die Einheit Deutschlands eintraten. Klaus Hörsting zitierte sodann aus alten Quellen: „Keine Festesart versteht es, die Bürgerschaft aller Stände im zeremoniellen Spiel einander nahe zu bringen und brüderlichen Zusammenhalt zu prägen im heimatlichen Wollen, wie das hiesige Schützenfest.“ Anschließend setzte sich der Referent mit dem oftmals kritisierten „militärischen Auftreten der Schützen, mit dem Sinn der Uniformen und der Freude am „königlichen Spiel“ auseinander. Zu letzterem wies er darauf hin, das in früheren Zeiten in manchen Gemeinden das Wohlwollen so weit ging, das der Schützenkönig für die Dauer eines Jahres von bestimmten städtischen Abgaben befreit wurde. Schmunzelnd fügte er wörtlich hinzu: „Liebe Majestäten, offenbar gehen leider auch manchmal gute Bräuche verloren!“

v. l.: Sürenheider König Wolfgang Schubert und Brudermeister Helmut Kosfeld (St. Georg Dreiländereck Sürenheide), Referent Klaus Hörsting, Bezirkspräses Pastor Rüdiger Rasche, Bezirksbundesmeister Hans Heitjohann und der stv. Bezirksbundesmeister Mario Kleinemeier

Auf die Gegenwart ging Klaus Hörsting resümierend wie folgt ein: „Wichtig für die Heimatgemeinde ist, dass unsere Bruderschaften mit ihrer Verpflichtung auf „Glaube, Sitte und Heimat“ Maßstäbe haben, die sie unterscheiden von dem hemmungslosen Individualismus und Egoismus, der sich leider immer weiter verbreitet. Wenn man - wie es im Kopfbogen der St. Hubertus-Schützengilde Verl heißt – „Gott und den Menschen zugewandt“ ist, dann hat man damit ein Wertgebäude, das für die Gesellschaft insgesamt wie für die Heimatgemeinde sinnvoll und segensreich ist.“ Lang anhaltender Beifall belohnte Klaus Hörsting für seinen Vortrag.

In der abschließenden Andacht, stellte sich der neue Bezirkspräses Pastor Rüdiger Rasche aus dem Wiedenbrücker Pastoralverbund Reckenberg zunächst selbst vor. Dann wünschte er in einem anspruchsvollen Gebet, entsprechend dem Evangelium des Sonntages, den Menschen, die in den Krisengebieten dieser Welt Not leiden, den Menschen, die an und in der eigenen Kirche leiden, vor allem auch allen Menschen, die sich in Schützengemeinschaften zusammenfinden, Tabor-Erfahrungen, Erfahrungen mit der Herrlichkeit und Menschenfreundlichkeit Gottes.

Bezirksbundesmeister Hans Heitjohann dankte in seinem Schlusswort dem Musikverein Verl und dem Männergesangverein „Liedertafel“ Verl für die stilvolle Umrahmung des Nachmittages, ganz besonders auch den Sürenheider St. Georg-Schützen für die ausgezeichnete Vorbereitung und Durchführung des Bruderschaftstages, ein Dank, der durch starken Beifall unterstrichen wurde.


Patronatsfest

Die Enttäuschung stand Brudermeister Heinz Sudhoff und seinen Vorstandskollegen ins Gesicht geschrieben: 3 Stimmen fehlten für die Annahme der neuen Satzung der Schützengilde. Mit der Neufassung sollte Frauen sowohl die volle Mitgliedschaft als auch der Schuss auf den Königsadler ermöglicht werden. Des Weiteren war auch die Herabsetzung des Eintrittsalters in die Gilde auf neun Jahre vorgesehen. Von den anwesenden 156 Schützen votierten in schriftlicher Abstimmung 114 für die Annahme des vom Vorstand mit großer Sorgfalt ausgearbeiteten Satzungsentwurfs, während 39 dagegen stimmten und 3 sich der Stimme enthielten.

  • Gilde-Generalversammlung am 16. Januar 2011 im Pfarrzentrum St. Anna, am Vorstandstisch v. l.: Schriftführer Michael Hauphoff, Kassierer Alfons Siggemann, Präses Pfarrer Hermann-Josef Hölscher, am Mikrofon Brudermeister Heinz Sudhoff, stv. Brudermeister Markus Nagelsdieck, das Königspaar Leo und Gabi Kammertöns und das Jungschützenkönigspaar Marcel Diekämper und Andrea Warmons

Begonnen hatte der Sonntag schon früh um 8.00 Uhr mit der Gemeinschaftsmesse in der St. Anna-Pfarrkirche, in deren Rahmen Gilde-Präses Pfarrer Hermann-Josef Hölscher die Aussage „den anderen zum Vorschein kommen lassen“ in den Mittelpunkt seiner Predigt stellte. Im Pfarrzentrum schloss sich dann das gemeinsame Frühstück an, das von Damen des Vorstandes vorbereitet und von den Thron-Damen serviert wurde.
Der Begrüßung und Totenehrung folgte in der sich anschließenden Generalversammlung zunächst der beeindruckende Jahresbericht des neuen Gilde-Schriftführers Michael Hauphoff, der darin ein überaus lebendiges Vereinsleben im zurückliegenden Jahr anschaulich vor Augen führte. Besondere Erwähnung fanden dabei das Bezirkskönigsschießen und der Bezirksjungschützentag, der, zeitgleich mit dem Verler Stadtwerdungsfest durchgeführt, dem Schützen-Jahr 2010 ein besonderes Glanzlicht aufsteckte.

Brudermeister Heinz Sudhoff leitete dann zum Tagesordnungspunkt „Satzungsänderung“ über, indem er eine Standortbestimmung der nunmehr  178jährigen Schützengilde, des damit ältesten Verler Vereins, vornahm. Hatte Sudhoff im vergangenen Jahr noch die Satzungsänderung zurückgezogen, um allen Schützen Gelegenheit zu geben, sich mit der Frage der vollen Mitgliedschaft von Frauen anzufreunden, so schien ihm jetzt die Zeit dafür gekommen, zumal die Gilde schon seit vielen Jahren einen „guten Lauf“ habe, was Voraussetzung für ein solches Vorhaben sei.

Heinz Sudhoff erläuterte sodann den im juristischen Vorstand, also mit dem 2. Brudermeister Markus Nagelsdieck, Kassierer Alfons Siggemann und Schriftführer Michael Hauphoff erarbeiteten und mit Präses Hermann-Josef Hölscher und Kommandeur Johannes Rempe abgestimmten und einstimmig beschlossenen Satzungsentwurf in den wesentlichen Punkten, wobei die Frage der Umwandlung der außerordentlichen Mitgliedschaft von Frauen in eine ordentliche, natürlich das größte Interesse fand.

Über 73 % Zustimmung reichten nach einer Diskussionsrunde in überaus fairer, freundschaftlicher Atmosphäre in der anschließenden Abstimmung nicht für die Annahme der neuen Satzung, lag doch die Messlatte dafür in der alten Satzung mit einer notwendigen Dreiviertel-Mehrheit unglaublich hoch. Traurig zeigten sich vor allem die Sportschützinnen der Gilde, die im Jahreslauf großen Einsatz für die Gilde zeigen und jetzt noch länger auf ihre volle Mitgliedschaft, und damit beispielsweise auf ihr Stimmrecht, warten müssen.

Nach einer „Verschnaufpause“ wurden die Vereinsjubilare geehrt, unter ihnen Hans Fromme für 50 Jahre und Walter Ameling 60 Jahre Mitgliedschaft, sowie hohe Auszeichnungen verliehen. So wurde Stefan Frickenstein, Marc-Andre Höwelkröger, Christian Klotz, Heinz Masmeier, Werner Mersch und Helmut Wittenstein der Gilde-Verdienstorden verliehen, während Josef Flütebories, Heinz Pollmeier, Andreas Schmalenstroer und Ferdi Siggemann mit dem Silbernen Verdienstkreuz des Bundes geehrt wurden. Der stellvertretende Bezirksbundesmeister des Bezirksverbandes Wiedenbrück, Mario Kleinemeier, zeichnete sodann Klemens Hartkämper und Ferdi Siedenhans für ihre außerordentlichen Verdienste unter stehenden Ovationen mit dem Hohen Bruderschaftsorden aus. Begeisterte Zustimmung fand die Ausrufung von Ulrich Johann-Vorderbrüggen zum Schützenbruder des Jahres 2011.

Zum Abschluss der mehr als dreistündigen Versammlung stellte Brudermeister Heinz Sudhoff die Programmstruktur des 57. Bundesköniginnentages im kommenden Jahr in Verl vor. Für den 16. Mai, den Tag vor Christi Himmelfahrt, habe man Vlado Kumpan und seine Musikanten aus Böhmen und Mähren engagiert und für den Bundesköniginnenball am Samstagabend, den 19. Mai, die kölsche Kultband „De Räuber“. Zum folgenden Sonntag lud Heinz Sudhoff die ganze Bevölkerung zur Mitfeier des Festgottesdienstes mit Schützen-Bundespräses Weihbischof Dr. Heiner Koch aus Köln ebenso ein wie zum anschließenden großen Festzug.

Den Winterball am folgenden Samstag nutzten die Gildeschützen zum „durchatmen und Kraft tanken“, wobei sie von starken Abordnungen aller drei Verler Schützengemeinschaften ebenso unterstützt wurden wie von einer über dreißigköpfigen Delegation der befreundeten Scharmeder St. Petrus und Paulus- Schützenbruderschaft. Die junge Kaunitzer Sängerin Silke Erichlandwehr begeisterte die weit über 200 Festgäste mit „Underneath your clothes“ und „Let it rain“ sowie „I love Rock’n Roll“ als erstrittene Zugabe. Zu fortgeschrittener Zeit rissen die Jungschützen als Cheerleader für DJ Ötzi, in dessen Rolle Jungschützenkönig Selly, Marcel Diekämper, geschlüpft war, mit dem Song „Sweet Caroline“, von den Stühlen, womit unweigerlich Erinnerungen an den Auftritt des echten DJ Ötzi auf dem Gilde-Jubiläums-Schützenfest im Jahre 2008 wach wurden. Dem wollte Vorjahresregent  Hendrik Walter nicht nachstehen und trug als Eva-Maria Zimmermann deren Lied „1000 Träume weit“ vor.

Begonnen hatte der Abend allerdings eher nachdenklich, als der stellvertretende Brudermeister Markus Nagelsdieck in seiner Begrüßungsansprache mit einem Gebet des vor kurzem verstorbenen amtierenden Chefadjutanten der Gilde, Egon Landwehrjohann, gedachte.


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