Das Schützenjahr 2014

Die Gilde auf dem Verler Adventsmarkt 2014

 

Es passte einfach alles zum Verler Adventsmarkt 2014: Hoch motivierte und bestens vorbereitete Vereine, dazu das passende Wetter mit leicht winterlichen Temperaturen, das sich erst im Laufe des Sonntagnachmittages etwas verschlechterte, eine frisch renovierte Pfarrkirche, die zum Besuch lockte, so dass die „Glocke“ in ihrem Bericht schrieb: Rappelvoll, kurzweilig und urgemütlich – das ist der Verler Adventsmarkt 2014 gewesen. Seit dem ersten Markt im Jahre 2006 auf dem Schulhof der Marienschule ununterbrochen mit dabei, zudem im Jahre 2009 Gründungsmitglied des eingetragenen Vereins „Verler Adventsmarkt“, ist die Verler Schützengilde mit ihrer Glühwein- und Kinderpunschhütte. Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr beteiligten sich auch die Gilde-Sportschützen wieder mit einer eigenen Hütte, an der Bier vom Fass wie verschiedene alkoholfreie Getränke angeboten wurden.

Wie die anderen teilnehmenden Vereine, so konnte auch die Gilde für ihre vielfältigen Aufgaben die Vereinskasse etwas aufbessern, wobei aber von Akteuren wie Besuchern die gute Kommunikation in gemütlicher Atmosphäre besonders gelobt wurde. Nicht zu unterschätzen ist auch das Miteinander der Verler Vereine, das „gemeinsam an einem Strang ziehen“, wozu die finanzielle Unterstützung der Stadt zur Abdeckung der Grundkosten ihren Teil beiträgt.

Ja, und dann war da noch der Besuch des Nikolaus, wiederum verkörpert durch Bürgermeister Paul Hermreck, am Sonntagnachmittag, die gegenseitigen „Besuche mit Kostproben“ der beteiligten drei Schützengemeinschaften, der Sürenheider St. Georg-Schützen mit dem Bratwurststand, der Bürgerschützen und der Gilde-Schützen, das Spülmobil, an dem man sich beim Bringen und Abholen der Glühweintassen und der Gläser traf, die Gilde-Majestäten, die mit ihrem Throngefolge die  Gäste bedienten, ja, und hin und wieder blitzte auch schon die erste Vorfreude auf den „Verler Adventsmarkt 2015“ auf…

Gemeinsamer Auftakt der beteiligten Vereine am Freitagnachmittag mit einem ersten Glühwein, vorn in der Mitte Matthias Stöttwig, der neue Vorsitzende des Trägervereins „Verler Adventsmarkt“, bei seiner Eröffnungsansprache
Zu den treuesten Gästen der Gilde gehört die Rollstuhlfahrer-Gruppe des St. Anna-Hauses, die schon kurz nach der Eröffnung eintreffen
Die Markthütten gruppieren sich um den großen Weihnachtsbaum auf dem Platz zwischen Heimathaus und St. Anna-Kirche…
…und an der Gilde-Hütte werden die Besucher am Sonntagnachmittag vom Königspaar Alfons und Mechthild Siggemann höchstpersönlich mit heißen Getränken verwöhnt

50 Jahre Sportschützen

Bezirksschießmeister B. Descher, Bezirksbundesmeister Hans Heitjohann und der Bundestags-abgeordnete Ralf Brinkhaus (CDU) werden von Christian Pelkmann empfangen (v. l.)
Brudermeister Markus Nagelsdieck begrüßt die Festgäste
Bürgermeister Paul Hermreck (l.) gratuliert dem Vorsitzenden Christian Pelkmann zum 50-jährigen Bestehen der Gilde-Sportschützen
Reinhard Großewächter (l.) überbringt die Glückwünsche des Schützenkreises Gütersloh

„50 Jahre Gilde-Sportschützen, das ist ein Volltreffer für unsere Stadt Verl“, betonte Bürgermeister Paul Hermreck in seiner Ansprache auf dem Jubiläums-Festabend am 22. November 2014 in der Schützenhalle. Seid einem halben Jahrhundert, rechne man die Zeit vor der offiziellen Gründung im Jahre 1964 dazu, sogar noch einige Jahre mehr, hätten die Sportschützen Fair Play und Teamgeist, aber auch freundschaftliche Geselligkeit gelebt, so Paul Hermreck weiter, und wörtlich: „Ihr habt damit Euren Gesamtverein, die Gilde, hervorragend vertreten und darüber hinaus unsere Stadt Verl ein Stück lebens- und liebenswerter gemacht. Dazu darf ich Euch heute die Glückwünsche der gesamten Bürgerschaft wie des Rates und der Verwaltung überbringen und gleichzeitig ganz herzlich „Danke!“ sagen.“

Zu Beginn des festlichen Abends hatte Brudermeister Markus Nagelsdieck die große Gästeschar im Namen der Gilde begrüßt und gleichzeitig die hohe Wertschätzung der Gilde für ihre Sportschützen zum Ausdruck gebracht.

Sein besonderer Gruß galt unter lang anhaltendem Applaus dem Ehrenvorsitzenden der Sportschützengruppe und Ehrenschießmeister des Gesamtvereins, Heiner Horsthemke, der 36 Jahre, von 1968 bis 2004, dem Jahr des 40-jährigen Bestehens, in dem er sein Amt an Michael Schmalenstroer, den heutigen Schriftführer der Gilde wie des Bezirksverbandes, weitergab, die Sportschützen überaus engagiert geführt habe.

Reinhard Großewächter dankte in seinem Grußwort im Namen des Schützenkreises Gütersloh ebenfalls Heiner Horsthemke, der über den eigenen Verein hinaus das sportliche Schießen geprägt habe, so auch als langjähriger Rundenwettkampfleiter. Zuvor aber hatte Großewächter den Gilde-Sportschützen zugerufen: „Ihr habt Euren Wunsch, sportlich zu schießen, nicht nur geträumt, Ihr habt ihn gelebt!“

Bezirksschießmeister Bernhard Descher brachte es für den Bezirksverband Wiedenbrück ebenso prägnant auf den Punkt: „Liebe Gilde-Sportschützen, Ihr seid gut in Schuss!“

Christian Pelkmann, seid 2012 Vorsitzender der Sportschützengruppe, ging in seiner Festansprache auf die Geschichte des Gilde-Schießsports ein, die 1955 mit der Anschaffung von zwei Luftgewehren ihren Anfang nahm, mit denen zunächst auf dem Saal Ameling und dann in der Schützenhalle unter einfachsten Bedingungen träniert wurde, ab 1962 dann im Keller der Gaststätte „Blaue Grotte“ von Schützenbruder Helmut Held, bis schließlich 1966 der Schießstand an der Schützenhalle  mit 6 Bahnen errichtet wurde. Obwohl er auch die neuere Zeit mit der Renovierung des Schießstandes und dem Einbau der elektronischen Schieß- und der Scatt-Anlage (Schießen ohne Munition) mit computergestützter Auswertung im Jahre 2009 in den Blick nahm, wollte er doch die eine Minute pro Jahr des Bestehens, die Markus Nagelsdieck ihm scherzhaft zugestanden hatte, nicht ausnutzen, zumal vieles in einer 32-seitigen – natürlich bordeauxroten – Festzeitung nachzulesen sei.

Zudem warteten zahlreiche Pokale, die schon den ganzen Abend neben dem Rednerpult funkelten, auf die Sieger – oder auch umgekehrt.

Unter den 185 Teilnehmern des Jubiläums-Pokalschießens aus 14 Vereinen, vom Schützenverein Dalbke bis zur Bruderschaft St. Heinrich Sudhagen, wobei die Sürenheider Schützen die größte Gruppe stellten und sich damit ein Fass „Gerstensaft“ sicherten, wurden zudem wertvolle Preise verlost, die von Gilde-Königin Mechthild Siggemann und Jung-Regentin Stephanie Pähler gezogen wurden. Sie waren es dann auch, die mit ihren Königen Alfons Siggemann und Raphael Lükewille mit dem Ehrentanz die sich anschließende, ebenso fetzige wie ausgedehnte Jubiläums-Party eröffneten.

Sportclub-Chef Christian Pelkmann bei seiner Festansprache
gespannte Aufmerksamkeit
Thorsten Mersch, Vize-Chef der Sportschützengruppe (l.), und sein Sportkollege Andreas Schmalenstroer (r.) ehren Heiner Horsthemke, der 36 Jahre die Gilde-Sportschützen leitete
Die Pokalgewinner des Jubiläumsschießens mit den beiden Sportschützenchefs Thorsten Mersch und Christian Pelkmann (obere Reihe v. r.)

Majestätenpokalschießen 2014

Siegerehrung zum Majestäten-Pokalschießen 2014 (v. l.): Kuno Jacobebbinghaus (Organisator), Christian Pelkmann (Sportschütze), Drittplazierter Alois Pollmeier, Zweitplatzierte Regina Pollmeier, Pokalgewinner Klemens Hartkämper, Ilse Jacobebbinghaus (Organisatorin) und Markus Busche (Sportschütze)

Das Strahlen der Sonne am vergangenen Sonntagnachmittag konnte nur noch einer übertreffen: Klemens Hartkämper, der zum zweiten Mal nach seinem Sieg 1996 das Majestäten-Pokalschießen der Verler Schützengilde für sich entscheiden konnte. In der Vitrine der Hartkämpers scheint es für den Wanderpokal einen festen Platz zu geben, da auch schon seine Frau Elisabeth, mit der 1991/92 die Gilde regierte, im Jahre 2001 den ersten Platz belegte. 

Eine ruhige Hand am Luftgewehr wie ein geschickter Dreh am Glücksrad waren allerdings auch bei der 21. Auflage des Wettbewerbs erforderlich, um den von Ilse Jacobebbinghaus entworfenen und künstlerisch gestalteten Teller für ein Jahr entgegennehmen zu dürfen. Mit ihrem Mann Kuno hat die engagierte Gilde-Frau seinerzeit damit den Wettbewerb nicht nur ins Leben gerufen, sondern ihn seitdem auch ununterbrochen jedes Jahr organisiert und gestaltet. Den gelungenen Auftakt bildeten auch in diesem Jahr wieder ein Glas Sekt zum Empfang und eine festliche Kaffeetafel, zu der eine ganze Reihe der ehemaligen Gilde-Regenten mit selbstgebackenem Kuchen und leckeren Schnittchen beigetragen hatten. Brudermeister Markus Nagelsdieck überbrachte gemeinsam mit seinem Stellvertreter Michael Hauphoff herzliche Grüße des Vorstandes und gab zugleich einen Ausblick auf die kommenden Veranstaltungen der Schützengilde, wobei das 50-jährige Jubiläum der Gilde-Sportschützen, dass in dieser Woche mit dem Pokalschießen seinen Auftakt genommen hat und mit der Festveranstaltung am 22. November seinen Höhepunkt haben wird, eindeutig im Vordergrund stand.

Zu Beginn der Preisverleihung wurde zunächst die Vorjahres-Gewinnerin des Majestäten-Pokals, Annette Voßhenrich, mit einer Urkunde ausgezeichnet. Als Zweitplatzierte nahmen sodann Regina Pollmeier die Glückwünsche mit einem Blumenstrauß und Alois Pollmeier auf dem dritten Rang mit einer Flasche Verler Heimatwasser entgegen, bevor dann schließlich Klemens Hartkämper freudestrahlend die Sieger-Trophäe in der Hand halten durfte.

Hildegard Freßmann-Sudhoff sprach danach allen teilnehmenden Majestäten aus dem Herzen, als sie den Dank an die Sportschützen Christian und Andre Pelkmann und Markus Busche für ihre Unterstützung auf dem Schießstand ebenso zum Ausdruck brachte wie an Ilse und Kuno Jacobebbinghaus für das wiederum überaus gelungene Treffen, was mit lang anhaltendem Beifall unterstrichen wurde.


Der Freundeskreis der Bundes- und Diözesanmajestäten 2014 zu Gast in Verl

Ralf Raschke und Claudia Wigge-Raschke, das neue Bundeskönigspaar des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften, ist  am 11./12. Oktober 2014, nur drei Wochen nach seiner Inthronisation auf dem Bundesfest in Kerkrade in den Niederlanden, zu Gast in Verl – welch eine Ehre für die Gilde wie für Ilse und Kuno Jacobebbinghaus. Die beiden hatten als Paderborner Diözesankönigspaar 1993/94 den Freundeskreis der ehemaligen Bundes- und Diözesankönige zum dritten Mal nach Verl eingeladen. Zum Festabend in der Schützenhalle hieß Brudermeister Markus Nagelsdieck das amtierende Bundeskönigspaar, das der St. Laurentius-Schützenbruderschaft Thüle und damit dem Diözesanverband Paderborn angehört, ebenso herzlich willkommen wie die ehemaligen Würdenträger aus allen sechs Diözesen des Bundes. Ein freudiges Wiedersehen gab es auch mit Thomas und Anke Stahl von der Schützenbruderschaft Bassenheim, Bezirksverband Mittelrhein-Untermosel, Diözese Trier, die zum Bundesköniginnentag 2012 als damaliges amtierendes Bundeskönigspaar in Verl weilten.

Als Brudermeister Markus Nagelsdieck dann auch den eigenen König Alfons Siggemann willkommen hieß, versuchte er, ihm das Amt des Bundeskönigs schmackhaft zu machen, worauf Amtsinhaber Ralf Raschke sogleich herbeeilte und Alfons Siggemann schon mal die schwere Bundeskönigskette in die Hand nehmen ließ. Ganz uninteressiert wirkte der amtierende Gilde-Regent, der vom Bezirkskönig bis hin zum Europakönig noch alle Chancen offen hat, dabei nicht! Zunächst aber überreichte Markus Nagelsdieck unter den Klängen der Ständchengruppe des Musikvereins Verl dem Bundeskönigspaar für die noch mehr als elf Monate währende, sicherlich ebenso erlebnisreiche wie anstrengende Amtszeit, ein Dreiliter- Fläschchen „Verler Heimatwasser“ zur gelegentlichen Stärkung. Zur Begrüßung der hohen Gäste war auch der stellvertretende Bezirksbundesmeister des Bezirksverbandes Wiedenbrück, Mario Kleinemeier von der St. Laurentius-Schützenbruderschaft Westerwiehe, nach Verl gekommen.

Vorabendmesse im Pfarrzentrum mit Pfarrer i. R. Wilhelm Henkenmeier, in der vorderen Reihe das Bundeskönigspaar Ralf Raschke und Claudia Wigge-Raschke
Bundeskönig Ralf Raschke (l.) lässt Gilde-Regent Alfons Siggemann schon mal die Bundeskette „probe-fühlen“
Brudermeister Markus Nagelsdieck (l.) und König Alfons Siggemann haben soeben dem Bundeskönigspaar Ralf Raschke und Claudia Wigge-Raschke das Verler Begrüßungsgeschenk überreicht
Zum Empfang der Bundes-majestäten ist auch der stellv. Bezirksbundesmeister Mario Kleinemeier (r.) nach Verl gekommen, hier mit Gilde-König Alfons Siggemann und Markus Nagelsdieck

Vor dem Festabend in der ansprechend geschmückten Schützenhalle, an dem auch zahlreiche Mitglieder des Gilde-Vorstandes mit ihren Damen teilnahmen, hatten alle gemeinsam die Vorabendmesse im Pfarrzentrum mitgefeiert. Pfarrer i. R. Wilhelm Henkenmeier hieß die Gäste, namentlich die amtierenden Bundesmajestäten, dazu herzlich willkommen und ging in seiner Predigt auch auf den tieferen Sinngehalt von Schützenbruderschaften ein.

Begonnen hatte der Besuch am frühen Nachmittag mit einer Busrundfahrt durch Verl und seine Ortsteile, bei der Bernhard Klotz vom Verler Heimatverein den Gästen die geschichtliche, kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung der Ölbach-Stadt näher brachte.

Nach einer kurzen Nacht standen am Sonntagmorgen Schießwettbewerbe des Freundeskreises in der Schützenhalle auf dem Programm, wozu auch die Stadt Verl Pokale gestiftet hatte, die von Bürgermeister Paul Hermreck an die Sieger überreicht wurden. Mit Lob und Dank an Ilse und Kuno Jacobebbinghaus, die das Treffen mit viel Einsatz und Herzblut vorbereitet hatten, sparten die Gäste an beiden Tagen nicht, was die beiden auch aus Sicht der Gilde-Verantwortlichen in hohem Maß verdient hatten.

Gilde-König Alfons Siggemann dirigiert für die Bundes-Majestäten den Verler Gilde-Marsch…
…und dann greift Bundeskönig Ralf Raschke selbst zum Taktstock, assistiert von seiner Bundeskönigin Claudia Wigge-Raschke und von Kuno Jacobebbinghaus
Die Bundesköniginnen und Bundeskönige auf dem Gilde-Thronpodest, 2. und 3. von rechts in der vorderen Reihe das amtierende Bundeskönigspaar Ralf Raschke und Claudia Wigge-Raschke
Und dann wird mit den Bundes- und Dözesanmajestäten kräftig in der Verler Schützenhalle gefeiert…

25. Bürgermeister-Pokalschießen 2014 der Verler Schützengemeinschaften

25. Bürgermeister-Pokalschießen, v. l.: Josef Lakämper, Begründer des Bürgermeister-Pokalschießens, Reinhard und Petra Michels, Bürgermeister Paul Hermreck, Madlen Hagenheide, Brudermeister Peter Lichtenauer und Raphael Lükewille
Brudermeister Markus Nagelsdieck freut sich mit dem Sieger der Jungschützenkönige Raphael Lükewille
Ehemalige Amtskollegen unter sich: Josef Lahrkemper, ehemaliger Brudermeister der Kaunitzer Schützen und Ehrenbrudermeister der Gilde Heinz Sudhoff

Reinhard Michels, Kaiser der Sürenheider St. Georg-Schützen, gewinnt als bester Teilnehmer den diesjährigen Bürgermeister-Pokal. Seine Frau und Kaiserin Petra steht ihm in nichts nach und gewinnt den Pokal als beste Schützin unter den vier Regentinnen der Verler Schützengemeinschaften. Ein tolles Ergebnis. Aber dann das schier Unglaubliche. Aus Anlass des 25. Wettbewerbs hatte die St. Hubertus- Schützenbruderschaft Kaunitz als Ausrichter alle bisherigen Gewinner des Bürgermeister-Pokals zu einem Wettbewerb am 26. und 27. September eingeladen, wobei fünf Schuss auf die Scheibe die Ringzahl ergaben und dann zwei Mal zu würfeln war, wobei der erste Wurf der Ringzahl hinzugezählt und das Ganze dann mit der Zahl des zweiten Wurfes multipliziert wurde. Meinolf Michels erzielte meisterhaft mit dem Luftgewehr 50 von 50 möglichen Ringen. Dann der erste Würfel: eine Sechs. Der zweite, alles entscheidende Wurf mit dem Knobelbecher - wieder eine Sechs. Unglaublich! Nicht zu toppen durch die ehemaligen Pokalgewinner. Meinolf Michels reckt als amtierender Regent auch diesen Jubiläumspokal in die Höhe.

Das Nachsehen haben auch die ehemaligen Bürgermeister-Pokalgewinner der Gilde: Heinz Sudhoff (1998), Friedhelm Pollmeier (2004), Kuno Jacobebbinhaus (2005), Werner Rampsel (2006) und Leo Kammertöns (2010), während Friedhelm Feldmeyer (1991) und Dieter Külker (2000) verhindert waren. Die hohe Wertigkeit des Jubiläumswettbewerbes zum 25. Bürgermeister-Pokalschießen war im Übrigen auch daran abzulesen, dass einer der Gilde-Teilnehmer sogar mit dem Trecker anreiste.

Zu verdanken haben die Schützen diesen Wettbewerb dem ehemaligen Verler Bürgermeister Josef Lakämper, der 1989 auf der Generalversammlung der Gilde aus Anlass seines 50. Geburtstages dazu den Pokal stiftete. Josef Lakämper wurde daher vom Kaunitzer Brudermeister Peter Lichtenauer wie von Bürgermeister Paul Hermreck zu Beginn der diesjährigen Jubiläumsveranstaltung besonders herzlich willkommen geheißen. Einige Jahre später kam dann auch der Wettbewerb der Jungschützenkönige und ab 2001 auf Anregung der Verler Gilde auch derjenige der Königinnen und Jungschützenköniginnen hinzu. Gewinnt eine der vier Verler Schützengemeinschaften einen Pokal drei Mal in Folge oder insgesamt fünf Mal, so verbleibt er in ihrem Besitz und der amtierende Bürgermeister wird gebeten, einen neuen Pokal zu stiften.

Bürgermeister Paul Hermreck überreichte nicht nur die Pokale an die vier Sieger, sondern führte mit diesen auch gleich noch kurze, humorvolle Interviews. Außer an das „Duo Michels“ mit drei Trophäen übergab er so den Pokal der Jungschützenköniginnen an Madlen Hagenheide von den gastgebenden Kaunitzer Hubertus-Schützen und denjenigen der Jungschützenkönige an Raphael Lükewille von der Verler Schützengilde. Vielfacher Dank wurde der Kaunitzer Bruderschaft an diesem Abend bei vielen guten Gesprächen zuteil, hatte sie doch den Jubiläumswettbewerb ebenso souverän wie ideenreich durchgeführt.


Über 1000 Besucher beim zweiten Oktoberfest der Verler Schützengilde

Passend zum Start der traditionellen Wies'n in München hat die Verler Schützengilde ihr zweites Oktoberfestes veranstaltet. Mehr als 1000 Besucher feierten, bis weit in den frühen Morgen, im blau-weiss geschmückten König-Ludwig-Festzelt an der Verler Schützenhalle.

Nachdem Gilde-Vorstandsmitglied Constantin Vernekohl um 19 Uhr mit einem fröhlichen "O'zapft is!" den offiziellen Startschuß gab, meisterte das Gilde-Königspaar Alfons und Mechthild Siggemann, bravourös mit nur zwei Schlägen, den obligatorischen Fassanstich. Unterstütz wurden sie dabei vom Ostwestfalen Jugendorchester, das schon um 18 Uhr begonnen hatte mit fetzigen Klängen, die fast ausnahmslos in bayerischen Outfits gekleideten, Madl und Buam auf Touren zu bringen.

Während fesche, in Dirndl gekleidete, Bedienungen die Gäste mit kühlem Gerstensaft versorgten, wusste die bayrische Pary-Band Grenzgänger, mit ihrer Mischung aus Alpenrock, Schlager und Partymusik das Publikum zu begeistern. Innerhalb kürzester Zeit erklommen die Besucher Bänke und Tische und verlegten somit die Tanzfläche eine Etage nach oben.

Für bayrische Spezialitäten, wie Haxen, Weiswürste, Leberkäs und Brezeln sorgte das Catering-Team der Fleischerei Berenbrinker in der angrenzenden Schützenhalle, die ebenso wie das Festzelt fantasievoll vom Vorbereitungsteam um Norbert Klumpe und Alois Hauphoff geschmückt worden war.

Während spätentschlossene in diesem Jahr erstmals Flanierkarten an der Abendkasse kaufen konnten, hatten Firmen und Vereine wieder die Möglicheit schon im Vorfeld Boxen reservieren zu lassen, um mit Geschäftspartnern, Mitarbeitern und Freunden gemeinsam feiern zu können.

Erwin Schröder (li.) und Alois Hauphoff rollen das erste Fass König-Ludwig in das Festzelt
Ihnen folgt das Throngefolge, angeführt von den Gilde-Majestäten Alfons und Mechthild Siggemann
Gilde-König Alfons Siggemann schlägt das erste Fass an
Gute Laune herrschte nicht nur bei den Gästen - Karin Hoffmann, Alexandra Schmalenstroer und ihre Tischbedienung (v. l.)
Einer der Renner des Abends - Lebkuchenherzen
Innerhalb kürzester Zeit wußten die Grenzgänger die Tanzfläche zu füllen

Jahreshauptversammlung des Vereins „Verler Adventsmarkt“ in der Schützenhalle

Der bisherige und neue Vorstand des Vereins „Verler Adventsmarkt“, v. l.: Karl Malinowski, Michael Schwan, Regina Bogdanow, Matthias Stöttwig und Thomas Pankoke
Im Speiseraum der Gilde-Schützenhalle fand am 27. Oktober eine weitere Sitzung zu den Vorbereitungen für den Adventsmarkt 2014 statt

Schade, dass unser Verein keine Orden zu vergeben hat, Ihr hättet jeder einen ganz besonderen verdient! Diese Aussage von Heinz Sudhoff, der als Delegierter der Schützengilde die Funktion des Wahlleiters in der Jahreshauptversammlung des Vereins „Verler Adventsmarkt“ am 27. August 2014 übernommen hatte, galt dem Vorsitzenden Thomas Pankoke und seinem Stellvertreter Karl Malinowski, die sich beide nicht erneut zur Wahl stellten. „Gemeinsam mit Martina Werner habt im Jahre 2006,“ so Sudhoff weiter, „den Weihnachtsmarkt auf dem Schulhof der Marienschule ins Leben gerufen, der dann auf den Kirchplatz an der Sender Straße verlegt wurde. Als unser Verein sich im Jahre 2009 eine Satzung unter dem Namen „Verler Adventsmarkt e. V.“ gab, da wurdet Ihr folgerichtig als Gründungsvorsitzende gewählt. Ihr beide habt den Verein mit großem Engagement und Ideenreichtum, der schon zum Einsatz kam, wenn andere im Sommer noch am Strand träumten, geführt. Eure Einsatzfreude, Euer Selbst-mit-Anpacken hat uns motiviert und mitgerissen.“ Die Dankesworte von Heinz Sudhoff wurden von den Vertretern der anderen Vereine mit lang anhaltendem Applaus unterstrichen.

Thomas Pankoke hob in seinem Rückblick die etwas andere, heimelige Atmosphäre des  Adventsmarktes zwischen St. Anna-Kirche und Heimathaus hervor, welche die Verler Bevölkerung, aber auch viele Gäste von außerhalb anziehe.

Darüber hinaus biete der Verein „Adventsmarkt“ als Dachverband allen Verler Vereinen und Gruppierungen die Chance, sich auf dem Markt zu präsentieren und auch etwas Geld für ihre ehrenamtliche Tätigkeit auf den verschiedensten gesellschaftlichen und sozialen Feldern zu erarbeiten. Thomas Pankoke verschwieg dabei aber nicht die Belastung durch die hohen Grundkosten für Wasser, Strom, Versicherung und vieles mehr, wobei er weiterhin auf die Unterstützung durch die Stadt hofft.

Zum neuen Vorsitzenden wurde sodann Mathias Stöttwig (30) von der Kolpingsfamilie Sürenheide und zum stellvertretenden Vorsitzenden Michael Schwan (49, Heimatverein) gewählt. Regina Bogdanow vom Heimatverein wurde als Beisitzerin mit der Aufgabe Schriftführerin wiedergewählt, lediglich die Besetzung des Kassenwart-Amtes wurde auf die nächste Sitzung verschoben.

Nach den Wahlen widmeten sich die fast 20 Delegierten in der Verler Schützenhalle sogleich dem nächsten Hauptpunkt auf der Tagesordnung, der Gestaltung des Adventsmarktes vom 5. bis 7. Dezember. Dieser dürfte durch die Einbeziehung der dann nach der umfangreichen Renovierung und Neugestaltung wiedereröffneten St. Anna-Kirche sein ganz besonderes Gepräge erhalten.


Jubiläumsschützenfest in Scharmede

Bei ihrer Ankunft in Scharmede nutzten die Verler die noch leere Ehrentribüne für ein Fotoshooting
Die Gilde marschiert an der Ehrentribüne auf…
und grüßt mit ihrem Jungschützenkönigspaar…
und den salutierenden Schützen

Obwohl über 90 Mitglieder am Sonntagnachmittag mit den Sürenheider St. Georg-Schützen marschierten und feierten, war die Verler Schützengilde am Sonntag, den 15. Juni 2014, zeitgleich mit einer ansehnlichen Delegation auf dem Jubiläumsschützenfest zum 350-jährigen Bestehen der St. Petrus- und Paulus-Schützenbruderschaft vertreten. Auf dem Sportplatz in Scharmede waren zum großen Festumzug 21 Schützenformationen angetreten, deren Fahnen – unter ihnen auch diejenige mit dem Gilde-Emblem – hinter dem Thron und der Rednertribüne im leichten Sommerwind wehten.

Nach der Begrüßung durch den Scharmeder Oberst Bruno Gehrken betonten der Paderborner Bundestagsabgeordnete Dr. Carsten Linnemann, der Landrat des Kreises Paderborn, Manfred Müller, und der Salzkottener Bürgermeister Michael Dreier, der wenige Tage später sein neues Amt als Bürgermeister in Paderborn antrat, übereinstimmend in ihren Festansprachen die große Bedeutung der Schützenbruderschaft für das dörfliche Leben in Scharmede.

Nach dem Abschreiten der angetretenen Formationen durch das jugendliche Königspaar Markus Röhren und Marion Strake mit seinem Hofstaat begleiteten 14 Spielmannszüge und Musikkapellen den großen Festzug durch das herausgeputzte, in den Farben rot-gelb geschmückte Dorf. An der Ehrentribüne, welche die Gilde bei ihrer Ankunft spontan zu einem Gruppenfoto genutzt hatte, grüßten die Verler mit ihrem Jungschützenkönigspaar Michael Sommer und Vanessa Kattenstroht die Gäste, ganz besonders natürlich Hubert Werning, ehemals Vikar in Verl und jetzt Pfarrer in Dortmund-Mengede, auf den die Freundschaft der Gilde mit den Schützen seines Heimatortes Scharmede zurückzuführen ist.

Nach der Ankunft in der Schützenhalle überreichte der Vize-Chef der Scharmeder Schützen, Dr. Peter Kesternich, Gilde-Brudermeister Markus Nagelsdieck ein druckfrisches Exemplar der erstellten Festschrift, in der auch ein mehrseitiger, bebilderter Beitrag von Ehrenbrudermeister Heinz Sudhoff zu finden ist, in dem dieser auch die nunmehr 10-jährige Freundschaft der Scharmeder und Verler Schützen würdigt mit der zusammenfassenden Aussage: „Bitten wir Gott um seinen Segen, damit unser gemeinsamer Glaube auch künftig unser beiderseitiges tragendes Fundament sei.“

Hatten schon am Samstagabend 60 Thron- und Vorstandsmitglieder mit den St. Georg-Schützen gefeiert, so landete schließlich die Gruppe der „Scharmede-Fahrer“ am späten Sonntagabend auch noch auf der Sürenheide…

Oberstleutnant Dr. Peter Kesternich überreicht ein Exemplar der Festschrift an Gilde-Brudermeister Markus Nagelsdieck
Gilde-Schützenbruder Christian Pankoke präsentiert begeistert die Scharmeder Festschrift mit dem Verler Beitrag
Hubert Werning, auf den die Freundschaft mit den Scharmeder Schützen zurückzuführen ist, verabschiedet die Verler
Ausklang auf dem Sürenheider Schützenfest

Die Sportschützengruppe beim Empfang der Majestäten
Jungschützenkönigin Vanessa Kattenstroth dirigiert das Ostwesfalen Blasorchester
Da greift selbst Gilde-Vize Michael Hauphoff in großer Uniform zum Instrument.

Schützenfest Auftakt im Verler Land

Tradionell startete auch in diesem Jahr die Verler Schützenfest Saison mit dem Fest der Sürenheider St. Georg Schützen. Punktgenau zum Festzug am Sonntag meldete sich auch der Sommer in der Ölbachstadt zurück. Über 90 Gilde-Schützen trafen sich am 15. Juni am Haus Ohlmeyer um ihren König Stefan Frickenstein  beim  großen Sternenmarsch durch den grün-weiß geschmückten Verler Stadteil zu begleiten. Mit dabei war auch das Kinderkönigspaar Lino und Nova Hülshorst, die eingerahmt von zwei Adjutanten die Jungschützen der Gilde anführten.

Für einen gelungene Überraschungsauftritt sorgte am frühen Sonntagabend die Gildeabordnung, die das Jungschützenkönigspaar Michael Sommer und Vanessa Kattenstroth nach Scharmede begleitet hatte. Die Scharmeder St. Petrus und Paulus Schützenbruderschaft feierte ihr Jubiläumsfest, anlässlich des 350-jährigen Bestehen der Bruderschaft, ebenfalls am Sonntag.

Unter den Überraschungsgästen befanden sich auch Brudermeister Markus Nagelsdieck und Ehrenbrudermeister Heinz Sudhoff, die zur fortgeschrittenden Stunde den Majestäten der St. Georg Schützen Heinz-Josef und Andrea Kosfeld sowie dem Prinzenpaar Macel Kosfeld und Theresia Wullengerd noch ihre Aufwartung machten.

Bereits am Samstagabend hatte sich eine große Abordnung der Gilde, bestehend aus Thron, Vorstand und Sportschützen zum Thronbesuch nach Sürenheide aufgemacht. Thronmitglied Herbert Kleinegräber, der unweit des Sürenheider Festplatzes wohnt, hatte die Gilde-Schützen zu sich eingeladen und von dort ging es Musik voran über den Brummelweg zum Sürenheider Schützenfest.


Fronleichnamsprozession 2014 in Sürenheide

Dieses historische Foto zeigt die Verler Schützengilde bei der Fronleichnamsprozession 1967 vorm St. Anna-Krankenhaus, dem heutigen St. Anna-Altenzentrum

Fanden der Festgottesdienst und die sich anschließende Fronleichnamsprozession der beiden Pfarrgemeinden St. Anna und St. Judas-Thaddäus bislang ausnahmslos  im Verler Ortskern statt, so war das in diesem Jahr anders. Wegen der Renovierung der St. Anna-Pfarrkirche feierte Pfarrer Hermann-Josef Hölscher in Konzelebration mit Pastor Sven Hofmann, Pfarrer i. R. Wilhelm Henkenmeier und Diakon Wolfgang Schinke gemeinsam mit den diesjährigen Kommunionkindern und einer großen Zahl von Gläubigen die Festmesse in St. Judas-Thaddäus Sürenheide. In seiner Predigt meinte Pfarrer Hölscher zwar, dass die heimische Prozession wohl nicht ganz mit der Pracht derjenigen in Süddeutschland mithalten könne, aber  die Schützen- und Musikeruniformen wie auch die Fahnen und Banner der teilnehmenden Vereine machten da doch so einiges Wett. 

Unter Begleitung des Musikvereins Verl zog anschließend die Prozession aus, um an der 1951 errichteten evangelischen Auferstehungskirche und am Dorfgemeinschaftshaus, wo die Kommunionkinder zum Zeichen des „Teilens“ Brot an die Prozessionsteilnehmer ausgaben, zum Beten und Singen Station zu halten.

Der Gilde-Fahne und der Jungschützenstandarte folgten über dreißig  Schützenschwestern und Schützenbrüder mit ihrem Königspaar Stefan und Anja Frickenstein und ihrem Jungschützenkönigspaar Michael Sommer und Vanessa Kattenstroht. Derweil wurde der Baldachin, unter dem nach altem Brauch die Monstranz mit dem Allerheiligsten getragen wird, von jeweils zwei Vorjahresregenten der Verler Bürgerschützen, der Sürenheider St. Georg-Schützen und der Gilde, hier in den Personen von Toni Hericks und Harald Honerlage, begleitet. An der Wegstrecke, die ähnlich lang war wie diejenige in Verl, waren an zahlreichen Häusern kleine, mit Blumen und Kerzen geschmückte Altäre aufgebaut, deren Gestaltung von traditionell bis ganz modern reichte.

Nach dem feierlichen Schlusssegen und dem Versprechen von Pfarrer Hölscher an die Kinder, dass es auch hier in der Sürenheide die begehrten Eis-Gutscheine geben werde, durften sich auch die Schützen auf dem Kirchplatz bei Bier und Bratwurst stärken, wobei die überaus gelungene Premiere der ersten Fronleichnamsprozession auf der Sürenheide noch vielfach nachklang.  

Ein historisches Foto von 1967 belegt die traditionell hohe Bedeutung der Teilnahme der St. Hubertus-Schützengilde Verl an der Fronleichnamsprozession, zu der damals noch nicht wie heute alle Schützen, sondern nur die Fahnenabordnung die große Uniform trug.

Vorbei an Getreidefeldern, aber auch an Betrieben und durch die Wohnsiedlungen der Menschen führte die erste Fronleichnamsprozession auf der Sürenheide
Die erste Station zum Innehalten und Gebet gab es an der evangelischen Auferstehungskirche
Einzug der Fahnen- und Standarten zum Schlusssegen in die St. Judas-Thaddäus-Kirche

23. Gilde-Majestätenfahrt

Von seinem Verler Publikum hatte er sich Mitte März bereits verabschiedet, aber für die Gilde-Majestäten gab Dr. Ludger Stratmann am 25. Mai 2014 eine ganz besondere Zugabe mit dem Empfang in seinem Theater in der Essener Innenstadt. Nach einem kräftigen Frühstück in der Gaststätte Menning hatten sich 36 Gilde-Regenten unter Begleitung des Musiker-Duos „Heinz und Heinz“, Heinz Echterhoff und Heinz Reckord, bestens gelaunt auf den Weg in die Ruhr-Metropole gemacht.

Die majestätische Eingangsseite des ehemaligen Amerikahauses, 1959 erbaut, zwischenzeitlich als Rathaus genutzt, dann aber zunehmend dem Verfall preisgegeben, habe es ihm besonders angetan, begann Ludger Stratmann seine Erläuterungen. Ob er den Ausdruck „majestätisch“ nun bewusst eingesetzt hatte, war bei einem Typ wie Stratmann natürlich nicht auszumachen, zauberte aber sogleich ein Lächeln auf die Gesichter der Gilde-Majestäten, wozu der Aufenthalt im ehemaligen Oberbürgermeister-Saal, in dem später auch das Mittagsmahl eingenommen wurde, sein Übriges tat. 1992 habe er das Haus mit seinem Bruder Christian erworben, so Dr. Stratmann, und mit hohem finanziellem wie zeitlichem Aufwand saniert und zu einem Theater ausgebaut, das heute mit seinen 300 Plätzen zu den schönsten Kleinkunstbühnen in Deutschland gehöre.

Als nach einem Rundgang durch das Haus die mitgereisten Musikanten draußen auf dem Platz in Sichtweite der Essener Bischofskirche zum Abschied die Melodie zu „Wir wollen unsern alten Kaiser Wilhelm…“ anstimmten und dann alle gemeinsam sangen: „Wir wollen unseren Dr. Stratmann wiederhaben…“, da war dem sonst so verschmitzten Spaßmacher die Rührung deutlich anzumerken.

Ein erstes Ständchen in der noch schlaftrunkenen Essener Innenstadt
Aufmerksam lauschen die Verler Majestäten Dr. Ludger Stratmann
Der Ehrentanz des Gilde-Königspaares Stefan und Anja Frickenstein im Stratmann-Theater
Die Teilnehmer der 23. Gilde-Majestätenfahrt mit Dr. Ludger Stratmann

Der Nachmittag der bereits 23. Ausgabe der Majestätenfahrt galt einem zweiten Verler, der streng genommen gar kein Verler ist, aber seit seiner Zeit als Vikar in der St. Anna-Gemeinde immer eine herzliche Verbundenheit zur Ölbachstadt gehalten hat: Hubert Werning, Pfarrer der Gemeinden St. Remigius, Mariä Heimsuchung und St. Josef sowie Leiter des Pastoralverbundes Dortmund Nordwest. Auf ihn ist auch die nunmehr 10-jährige Freundschaft der Gilde mit der St. Petrus- und Paulus-Schützenbruderschaft seines Heimatdorfes Scharmede zurückzuführen.

In der Mengeder Pfarrkirche St. Remigius gab Pfarrer Hubert Werning nach einer überaus herzlichen Begrüßung Einblicke in das kirchliche Leben in seinen großstädtischen Gemeinden, das sich zwar deutlich von dem im ländlichen Verl unterscheide, aber keineswegs mit einem einfachen „besser“ oder „schlechter“ zu charakterisieren sei.

Pfarrer Hubert Werning hatte zudem für die überraschten Verler die druckfrische Festschrift zum 350-jährigen Bestehen der Scharmeder St. Petrus und Paulus-Schützenbruderschaft aus seinem Heimatort mitgebracht, von der er zunächst je ein Exemplar dem Gilde-Königspaar und Ehrenbrudermeister Heinz Sudhoff, der einen Beitrag für die Verler Gilde beigesteuert hat, überreichte.

Vor dem gemeinsamen Kaffeetrinken im Pfarrzentrum und vielen „weiß du noch…“ erklang in der renovierten Kirche nach einem gemeinsamen Gebet stimmgewaltig das Große Gotteslob.

Als auf der Rückfahrt die beiden Musikanten das Lied „So ein Tag, so schön wie heute“ anstimmten, fasste Heinz Sudhoff sogleich den herzlichen Dank aller Teilnehmer auch in Worten an die Organisatoren Melanie und Harald Honerlage sowie Manuela und Friedhelm Pollmeier zusammen.

Die Gilde-Majestäten verabschieden sich mit „Heinz und Heinz“ musizierend und singend von Dr. Ludger Stratmann: „Wir wollen unsern Dr. Stratmann wiederhaben…
Pfarrer Hubert Werning (vorn stehend) gibt den Verlern Einblicke in das kirchliche Leben in seinen Dortmunder Pfarrgemeinden
Die ersten Exemplare der Scharmeder Festschrift überreicht Pfarrer Hubert Werning dem Gilde-Königspaar (l.) und Heinz Sudhoff (2. v. r.), der einen Beitrag für die Verler Gilde beigesteuert hat
Die Teilnehmer der 23. Gilde-Majestätenfahrt mit Pfarrer Hubert Werning und dem amtierenden Königspaar Anja und Stefan Frickenstein

Neuer Gilde-Jungschützenvorstand

Der bisherige Gilde-Jungschützenmeister Tobias Lükewille (Mitte) wird von seinem Nachfolger, Simon Rieckhaus (l.), und vom neuen stv. Jungschützenmeister Henrik Walter mit einem Präsent unter lang anhaltendem Beifall der Versammlung verabschiedet

Im Mittelpunkt der diesjährigen Gilde-Jungschützenversammlung stand eindeutig der Tagesordnungspunkt 7 mit der Neuwahl des Vorstandes, galt es doch, gleich sechs Positionen neu zu besetzen. Die Wahlleitung wurde Brudermeister Markus Nagelsdieck übertragen, der mit seinem Stellvertreter Michael Hauphoff ebenso an der Versammlung teilnahm wie der amtierende Gilde-König Stefan Frickenstein.

Zunächst aber gab Jungschützenmeister Tobias Lükewille, der auf eigenen Wunsch nicht erneut antrat, einen Rückblick auf das Berichtsjahr 2013 sowie auf seine gesamte sechsjährige Amtszeit. Dabei stachen so manche Wilde-Gilde-Partys, Planwagenfahrten oder Teilnahmen am Rietberger Rosenmontagszug, aber auch die Unterstützung der Gilde bei ihren Jubiläumsfeierlichkeiten zum 175-jährigen Bestehen 2008 oder bei der Ausrichtung des Bundesköniginnentages, insbesondere aber der Bezirksjungschützentag in Verbindung mit dem Verler Stadtwerdungsfest 2010 besonders heraus.

Brudermeister Markus Nagelsdieck dankte seinerseits Tobias Lükewille und mit ihm den weiteren ausscheidenden Vorstandsmitgliedern für ihren großen Einsatz für den Gilde-Nachwuchs wie für die gesamte Bruderschaft.

In bester Stimmung: die Mitglieder des bisherigen und des neuen Gilde-Jungschützenvorstandes, vordere Reihe v. l.: Steffen Peuckmann, Hendrik Walter, Simon Rieckhaus und Michael Sommer; hintere Reihe v. l. : Jan-Philipp Kleinegräber, Richard Lükewille, Marvin Feldmeier, Georg Wester-Ebbinghaus, Markus Hauphoff, Florian Hermes, Christoph Hartkemper, Julian Siggemann, Tobias Franzbonenkamp, Pascal Straube, Tobias Lükewille, Marcel Diekämper und Marc-André Hövelkröger

Einstimmig wurde sodann Simon Rieckhaus zum neuen Jungschützenmeister gewählt und mit großem Applaus willkommen geheißen. Ebenso einstimmig wurden Hendrik Walter als Nachfolger von Tobias Franzbonenkamp zum Vize-Chef der Jungschützen, Richard Lükewille (bislang stv. Kassierer) zum Nachfolger von Kassierer Marc-André Höwelkröger und Christoph Hartkemper (bislang stv. Schriftführer) in der Nachfolge von Markus Hauphoff zum Schriftführer gewählt.

Marvin Feldmeier, Florian Hermes und Jan-Philipp Kleinegräber übernehmen als  neue Fähnriche die Aufgaben von Michael Sommer und Georg Wester-Ebbinghaus.

Des Weiteren wurden einstimmig neu gewählt oder in ihren Ämtern bestätigt: Julian Siggemann, stv. Kassierer; Steffen Peuckmann, stv. Schriftführer; und zu Beisitzern Tobias Franzbonenkamp, der sich auf eigenen Wunsch nicht mehr der  Wahl zum stv. Jungschützenmeister stellte, Pascal Straube und Georg Wester-Ebbinghaus.

Nach der Neuwahl des Vorstandes wurden die bisherigen Amtsinhaber mit Urkunden und Fotokollagen, vor allem aber mit ebenso stürmischem wie dankbarem Beifall verabschiedet: Tobias Lükewille, Marc-André Höwelkröger, Markus Hauphoff, Marcel Diekämper (bislang Beisitzer) und André Kettelhoit (ebenfalls bislang Beisitzer) sowie Michael Sommer, der aber als amtierender Jungschützenkönig die Mitgliedschaft im Jungschützenvorstand noch bis zum Gilde-Schützenfest genießen darf.


480 Ostereier wechseln den Besitzer

Längst ist es selbstverständlich, dass das Ostereierschießen nicht mehr zu einer festgelegten Uhrzeit endet. So auch am diesjährigen Ostermontag. Knapp 70 Gilde-Schützen, unter ihnen das Königspaar Stefan und Anja Frickenstein, Jungschützenkönigspaar Michael Sommer und Vanessa Kattenstroth, Ehrenschießmeister Hans Beckhoff sowie Brudermeister Markus Nagelsdieck mit seiner Familie, finden sich zu der traditionellen Veranstaltung am zweiten Ostertag in der Verler Schützenhalle ein.

Nicht nur das Schießen um die 480 gefärbten, von Ehrenbrudermeister Heinz Sudhoff gelieferten, Ostereier steht im Mittelpunkt der Veranstaltung, auch das gesellige Beisammensein lockt viele Mitglieder auf den vereinseigenen Schießstand an der Paderborner Straße. Aber auch weitere sportliche Wettkämpfe werden im Laufe des Tages unter den Anwesenden ausgetragen. Das Regelwerk wird dabei zu Gunsten der Laien ausgelegt und die aktiven Sportschützen müssen schon Mal mit erheblichem Ringabzug in den Wettkampf starten.

Alles in allem wieder eine gelungene Veranstaltung freuen sich Sportleiter Christian Pelkmann und sein Stellvertreter Torsten Mersch am Ende des Tages.


Bundesvertreterversammlung 2014 in Leverkusen

Aufmerksame Teilnehmer der Bundesvertreterversammlung in Leverkusen, v. l.: Gilde-Ehrenbrudermeister Heinz Sudhoff, Brudermeister Markus Nagelsdieck, Reinhold Maasjosthusmann, Geschäftsführer St. Sebastian-Bürgerschützenverein Wiedenbrück, Bezirksoberst Gerd Stöppel, Major Adolf Eustermann (Wiedenbrück) und weitere Delegierte des Bezirksverbandes Wiedenbrück

Am dritten Fastensonntag, den 23. März 2014, nehmen Gilde-Brudermeister Markus Nagelsdieck und sein Amtsvorgänger Heinz Sudhoff sowie 19 weitere Teilnehmer aus dem Bezirksverband Wiedenbrück an der Bundesvertreterversammlung des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften in Leverkusen teil. Nach der gemeinsamen Feier der Heiligen Messe mit Bundesjungschützenpräses Msgr. Robert Kleine lüftet der Hochmeister des Bundes, Dr. Emanuel Prinz zu Salm Salm, im Verlauf der Delegiertentagung das Geheimnis um die Austragungsorte der weiteren Bundesfeste mit der Römerstadt Xanten 2018 und Schloss Neuhaus, Diözesanverband Paderborn, im darauf folgenden Jahr.

Noch keine Ansage kann der Hochmeister dagegen für das Amt des Bundespräses der Schützen, als Nachfolger von Dr. Heiner Koch, der das Amt nach seiner Ernennung zum Bischof von Dresden und Meißen abgegeben hatte, machen, da dem Wunschkandidaten des Bundes der neue Erzbischof von Köln in der Nachfolge des kürzlich emeritierten Joachim Kardinal Meißner zustimmen müsse.


Bruderschaftstag 2014 des Bezirksverbandes Wiedenbrück in Batenhorst

Blick in die Batenhorster Hubertushalle mit dem Tisch der Ehregäste (u. a. mit Ralph Brinkaus MdB, André Kuper MdL und Landrat Sven-Georg Adenauer) und der Verler Schützengilde (rechter Tisch)
Auf dem 55. Bruderschaftstag 2014 in Batenhorst stellten sich dem Fotografen (von links): Königin Maria Schulte und Kaiser sowie Brudermeister Hans Schulte der St.-Hubertus-Schützenbruderschaft Batenhorst, Bezirkskönigspaar Marlies und Peter Pagenkemper (St. Lambertus-Schützenbruderschaft Langenberg), Bezirksbundesmeister Hans Heitjohann, Bezirkspräses Rüdiger Rasche und der Referent des Einkehrnachmittages, Pfarrer Marco Beuermann

Wenn sich von einer Sekunde zur anderen das Leben verändert, etwa durch einen Verkehrsunfall, durch plötzlichen Kindstod, Suizid oder auch ein Verbrechen, dann ist oftmals die Notfallseelsorge gefragt. Und dies für die betroffenen Angehörigen wie auch häufig für die Ersthelfer vor Ort. Mit dieser nicht ganz einfachen Thematik beschäftigten sich die über 500 Teilnehmer des Bruderschaftstages des Bezirksverbandes Wiedenbrück des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften am zweiten Fastensonntag in der Hubertushalle in Batenhorst. Die gastgebende St. Hubertus-Schützenbruderschaft Batenhorst hatte dazu in Absprache mit dem Vorstand des Bezirksverbandes den Sprecher der Notfallseelsorge im Kreis Gütersloh, den evangelischen Pfarrer Marco Beuermann aus Wiedenbrück, als Referenten eingeladen.

Die Verler Gilde war am zweiten Fastensonntag dazu mit 36 Teilnehmern angereist, ebenso die beiden anderen Verler Bruderschaften, die Sürenheider St. Georg-Schützen und die Kaunitzer Hubertus-Schützen mit starken Abordnungen.

Pfarrer Beuermann erläuterte zunächst die in NRW einmalige Organisationsstruktur der Notfallseelsorge im Kreis Gütersloh, zu der sich im Jahr 2000 die katholische und evangelische Kirche, der Malteser Hilfsdienst, das Deutsche Rote Kreuz und der Kreis Gütersloh zusammengeschlossen hätten. Inzwischen habe die Notfallseelsorge 35 ehrenamtliche Mitglieder mit ganz unterschiedlichem persönlichem und beruflichem Hintergrund, die in Zweier-Teams, erkennbar an ihrem gelben Kreuz auf rotem Grund ihrer lila-farbenen Westen, in jeweils 24-stündiger Rufbereitschaft stehen würden.

Im zweiten Teil seiner Ausführungen schilderte Pfarrer Beuermann an Beispielen eindrucksvoll den Umgang der Notfallseelsorger mit den Angehörigen in schwierigen Situationen: Zuhören, Zeit haben und in den Arm nehmen. Und wörtlich: „Erste Hilfe für die Seele ist das, was wir leisten können.“ Zunehmend würde diese aber auch von den Helfern in Anspruch genommen, wie auch die eigenen Belastungen der Reflektion und Aufarbeitung bedürften.

Da die Notfallseelsorge ganz auf ehrenamtlicher Basis geleistet wird, zeigte sich Pfarrer Beuermann hoch erfreut und dankbar über das Ergebnis der Hutsammlung für seine Organisation von 2207,21 Euro, vom Bezirksverband aufgestockt auf 2400 Euro.

Schon zu Beginn des traditionsreichen, 55. Einkehrnachmittages hatte Hans Schulte, Brudermeister der gastgebenden Bruderschaft, auf das starke soziale Engagement der Schützen hingewiesen und als Beispiel an die Typisierungsaktion zur Knochenmarkspenderdatei (DKMS) der Batenhorster Schützen erinnert, bei der 65 Spender gefunden werden konnten. Dazu holte er den damals erkrankten, heute wieder gesunden 7-jährigen Tobias auf das Podium, der mit stürmischem Applaus bedacht wurde.

Bevor Bezirkspräses Pastor Rüdiger Rasche das Treffen mit einer Andacht beschloss, lobte auch Bezirksbundesmeister Hans Heitjohann als Versammlungsleiter den überaus vielfältigen, beispielhaften karitativen Einsatz der Bruderschaften in ihren Orten. Darüber hinaus dankte er der gastgebenden Batenhorster Bruderschaft mit ihren vielen Helfern für hervorragende Ausrichtung des diesjährigen Bruderschaftstages.


Gilde-Jungschützen beim Rosenmontagszug 2014 in Rietberg

Ihren ersten promovierten Jungschützenkönig präsentierte die Verler Schützengilde mit Dr. Michael Sommer aus der Bravo-Redaktion beim Rosenmontagszug 2014 in Rietberg. War der amtierende Jung-Regent der Gilde dank seines Namens bislang nur für das (fast) immer passende Gilde-Wetter zuständig, so ist er es jetzt auch in medizinischer Hinsicht, vor allem wenn es um „Bravo-mäßige“ Beratung geht. Souverän gesteuert wurde der Festwagen auch in diesem Jahr wieder von Helmut Horsthemke, dem ehemaligen stellvertretenden Kommandeur der Gilde.

Gleich fünf Verler Gruppen beteiligten sich in der Stadt der schönen Giebel in diesem Jahr an der närrischen Großveranstaltung, so erstmals die bekannten „Happy Dancer“ als Fußgruppe und die Kaunitzer Jungschützen, die mit ihrem Wagen die Ortsschilder-Debatte zur Verler Stadtwerdung aufgriffen. Bereits zum achten Mal mit dabei waren dagegen die Verler Bürgerschützen, die in der Nachbarstadt die Millionen der Ölbach-Kommune lieber verjubeln wollten anstatt sie für den NRW-Stärkungspakt rauszurücken. Für allerbeste Karnevalslaune in der Stadt der schönen Giebel sorgte wiederum der Verler Musikverein unter Leitung von Martin Pollmeier.

Aktive wie die geschätzten 20.000 Zuschauer, darunter auffallend viele Verler, hatten bei tollem Wetter sichtbar ihren Spaß, und so darf man gespannt sein auf die närrischen Beiträge aus der Ölbach-Stadt zum nächsten Rosenmontagszug in Rietberg.

Die rollende Praxis der Verler Gilde-Jungschützen unter der Leitung ihres Jung-Regenten Dr. (humoris causa) Michael Sommer
Helmut Horsthemke steuert den Gilde-Festwagen
Der Musikverein Verl in Boonekamp-Verkleidung vor dem historischen Rietberger Rathaus

1. Verler Grünkohlessen der Schützengilde

Den Gästen des 1. Verler Grünkohl-Essens mundet es vorzüglich, an diesem Tisch den Mitgliedern des amtierenden Gilde-Thrones mit dem Jungschützenkönigspaar Michael Sommer und Vanessa Kattenstroht

Gutes tun und dabei Spaß haben – diese Überlegung der St. Hubertus- Schützengilde ging bei ihrem erstmaligen Grünkohl-Essen am 8. Februar 2014 in der stilvoll geschmückten Schützenhalle voll auf. Nach dem Gaumenschmaus aus dem Haus Berenbrinker mit Kassler, gebratener Kohlwurst, Salzkartoffeln wie Bratkartoffeln und natürlich verfeinertem Grünkohl wurde die Einladung zu einem Wettbewerb der besonderen Art, dessen Erlös für die Verler Tafel gedacht war, bei einer Startgebühr von 2 Euro, von so manchem auf 5 Euro aufgerundet, von den rund 200 Gästen begeistert angenommen.

Zunächst waren Ouiz-Fragen zum Verler Land auf einem Fragebogen zu beantworten, worüber an den Tischen intensiv nachgedacht, gemeinsam überlegt oder auch gegoogelt wurde. Danach galt es, mit großen Schaumstoffwürfeln eine möglichst hohe Punktzahl zu erreichen und schließlich im dritten Durchgang mit dem Luftgewehr ins Schwarze zu treffen. Wertvolle Hilfestellung erhielten die Teilnehmer hierbei von Sportschützen-Chef Christian Pelkmann und seinen Mitstreitern, die auch für die Auswertung des Wettbewerbs sorgten.

Mit sichtlicher Freude konnte Gilde-Vorstandsmitglied Norbert Klumpe, der gemeinsam mit Andreas Wöllner das Event federführend organisiert hatte, schließlich den Hauptgewinner des Spiels verkünden: die Verler Tafel. Waren für diesen sozialen Zweck doch einschließlich leichter Aufrundung durch die Gilde 550 Euro zusammengekommen. Dieser Betrag wurde durch die Volksbank Gütersloh als Partner der Schützengilde, vertreten durch den Leiter der Verler Geschäftsstelle, Christian Trame, um 250 auf 800 Euro aufgestockt.

Und schließlich legte Monika Siedenhans, die von Norbert Klumpe verkündete Gewinnerin des ersten Wettbewerbspreises, eines Einkaufsgutscheines über 200 Euro von Beckhoff Technik und Design, ihren Gewinn noch obendrauf, womit feststand, dass sage und schreibe 1.000 Euro an diesem Abend für den Warenkorb der Verler Tafel eingespielt wurden.

Leckeres Essen, erfrischende Getränke, anregende Gespräche, tolle Unterhaltung wie Musik zum Tanzen mit dem Lipplinger Entertainer „Stelte“ (Norbert Steltenkamp) und eine erfolgreiche soziale Aktion, - ein Abend, der nach Neuauflage im nächsten Jahr ruft!


Patronatsfest 2014

Michael Hauphoff leitet souverän durch die Generalversammlung

Nach dem Gottesdienst in der St. Anna Pfarrkirche mit Pastor Sven Hofmann erlebten die Verler Gilde-Schützen sowie der stellvertretende Bezirksbundesmeister Mario Kleinemeier und Bezirksschießmeister Bernhard Descher, auf der Generalversammlung 2014 eine Premiere. Denn auch die älteren Schützen können sich nicht daran erinnern, dass schon einmal ein stellvertretender Brudermeister die Sitzung geleitet hätte.

In seiner Begrüßung entschuldigt der Gilde-Vize Michael Hauphoff, Brudermeister Markus Nagelsdieck, der aus familiären Gründen kurzfristig seine Teilnahme absagen musste. Gleich zu Anfang bedankt sich der zweite Brudermeister bei den Anwesenden für die gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr, die es dem neuen Vorstand recht einfach im neuen Amt gemacht habe. In seine Eröffnungsrede schließt er die Genesungswünsche an Präses Pfarrer Herrmann-Josef Hölscher ein, der leider aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen kann. Sein Gruß gilt ebenso der örtlichen Presse und dem Musikverein Verl, der sich für die musikalische Untermalung der Veranstaltung verantwortlich zeigt. Mit den Worten: „Euer gutes Ergebnis beim Musikfest in Chemnitz können wir nur bestätigen.“, lobt er die hervorragenden Jahreskonzerte der Musiker im Januar.

Michael Hauphoff zeichnet Gerti Nacke mit dem Gilde-Verdienstorden aus

Für die Damen, die schon morgens um sieben mit der Vorbereitung des Frühstücks beschäftigt waren, hat der Gilde-Vize jeweils eine Flache Sekt als Dankeschön parat und Gerti Nacke, Organisatorin der Gruppe, darf gleich zu Beginn der Sitzung die erste Ehrung des Tages entgegennehmen. Unter dem Beifall der Anwesenden zeichnet Michael Hauphoff sie mit dem Gildeverdienstorden aus.

Mit dem Gedenken an die Verstorbenen der Schützengilde geht es auf der Tagesordnung weiter bevor Schriftführer Michael Schmalenstroer der Versammlung zum ersten Mal seinen Jahresbericht vorträgt. Dabei ruft er viele Ereignisse noch einmal ins Gedächtnis zurück. Angefangen mit der Generalversammlung 2013 in der die neue modernen Satzung beschlossen wurde, über die Besuche bei den Bundesfesten und den Schützenfesten der befreundeten Vereine bis hin zum neu in Leben gerufene Oktoberfest im September.

Kassierer Alfons Siggemann verkündet der Versammlung, dass die Gilde ohne Verbindlichkeiten ins neue Jahr gestartet sei, obwohl wesentliche Kosten durch die Hallenrenovierung und die Stromanbindung auf dem Schützenplatz entstanden seien. Auch der Thron im Festzelt musste im Jahr 2013 neu gestaltet werden.

Marc Honnerlage, einer der beiden Kassenprüfer, bescheinigt eine tadellose Buchführung und stellt im Anschluss an seine Ausführungen den Antrag auf Entlastung des Vorstandes. Diesem Antrag kommen die Schützen ohne Gegenstimme nach.

Anschließend zeichnet Michael Hauphoff, zu den Klängen des Musikvereins, das Königspaar Stefan und Anja Frickenstein sowie Jungschützenkönigin Vanessa Kattenstroth mit den Majestätenorden der Gilde aus. Michael Sommer, Regent der Jungschützen erhielt seinen Orden traditionell schon am Samstag auf dem Schützenfest.

Günter Berenbrinker beendet nach zehn Jahren seine Vorstandsarbeit. Einen Blumenstrauß als Dank überreicht ihm der stellv. Brudermeister Michael Hauphoff

Als Nachfolger für Güter Berenbrinker, der drei Jahre als stellvertretender und sieben Jahre als Fähnrich im Gilde-Vorstand tätig war, jetzt sein Amt aber aus persönlichen Gründen aufgeben musste, stellt sich sein bisheriger Vize Christian Mutz zur Wahl, stellvertretend soll ihm Heinz Masmeier zur Seite stehen. Beide werden einstimmig von der Versammlung in Ihre Ämter gewählt. Im Anschluss an die Wahlen dankt Michael Hauphoff nochmals Güter Berenbrinker für das Engagement, mit dem er und seine Frau Ingeborg sich in die Gilde einbringen, mit einem Blumenstrauß.

Über die Erfolge und Aktivitäten der Sportschützen informiert Gertrud Steppeler die interessierten Zuhörer, bevor Sportleiter Christian Pelkmann die Sieger des 3. Neujahrs-Mannschaftsschießens bekannt gibt. Im Anschluss berichtet er über die Planungen zum bevorstehenden 50-jährigen Jubiläum der Sportschützen.

Christoph Hartkemper lässt in seinem kurzweiligen Jahresbericht der Jungschützen die Versammlung am vergangenen Jahr teilnehmen. Zuvor kündigt Jungschützenmeister Tobias Lükewille an, dass er im Frühjahr nicht wieder für das Amt kandidieren wird und bedankt sich bei allen, die ihn in seiner Zeit als Jungschützenchef begleitet haben.

Dank für langjährige Mitgliedschaft kann Michael Hauphoff gleich 29 Schützen aussprechen und ihnen eine Urkunde und Anstecknadel für ihre Treue überreichen. Seit 25 Jahren sind Anton Adämmer, Heiner Bischoff, Präses Pfarrer Hermann-Josef Hölscher, Horst Klöpper, Norbert Klumpe, Thomas Lükewille, Ralf Masmeier, Thomas Meiertoberens, Franz-Josef Menze, Johannes Rempe, Elmar Schröder, Thomas Vietz, Matthias Went, Thomas Wloch und Leo Willinghöfer Mitglied der Gilde. 40 Jahre dabei sind - Rudolf Fortkord, Hedwig Lükewille, Gertrud Schmelter und Heinz Thebille. Für 50-jährige Treue werden Kurt Brockmeier, Johannes Hollenhorst, Reinhold Hölter, Ulrich Honerlage, Siegfried Humpert, Herbert Kleinegräber, Egon Kleinerüschkamp, Heinz Pollmeier und Hans-Werner Schröder geehrt. Hans Rempe, Vater des Gilde-Kommadeurs Johannes Rempe kann sogar auf eine 60-jährige Mitgliedschaft zurückblicken.

Den sportlichen Ehrgeiz und den jahrelangen Einsatz von Karin Kammertöns für die Sportschützengruppe hebt Bezirksschießmeister Bernhard Descher hervor und zeichnet sie mit dem Ehrenkreuz des Sports in Bronze aus. Über den Gildeverdienstorden dürfen sich Andreas Gans, Leonhard Kammertöns, Benedikt Klumpe, Oliver Siggemann und Hendrik Walter freuen.

Das Silberne Verdienstkreuz des Bundes erhalten Ulrich Johann-Vorderbrüggen und Friedhelm Meier-to-Krax, der sich schon seit Jahren verantwortungsvoll um das Königssilber der Gilde kümmert.

Mario Kleinemeier, stellv. Bezirksbundes- meister, macht sich um die Zukunft der Gilde keine Sorgen

Der stellvertretende Bezirksbundesmeister Mario Kleinemeier lobt in seinem Grußwort das Engagement der beiden neuen Vorsitzenden und unterstreicht das gute Miteinander in der Gilde mit den Worten: „Wenn ich hier in die Runde schaue und lauter fröhliche Gesichter sehen, dann braucht Ihr Euch um die Zukunft der Gilde keine Sorgen machen.“ Mit Hubert Sommer und Albert Peterhanwahr zeichnet er gleich zwei verdiente Gilde-Schützen mit dem Hohen Bruderschaftsorden des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften aus. Zum Abschluss bemerkt er: „Seid froh und dankbar, dass ihr solche Schützen in euren Reihen habt.“

Besondere Anforderungen muss der Kandidat für den Schützenbruder des Jahres erfüllen. Er darf aktuell nicht dem Vorstand angehören und muss sich über mehrere Jahre für die Gilde eingesetzt haben. Da fällt die Wahl für den ehemaligen Spendenmeister Werner Rampsel nicht schwer, der 21 Jahre die Geschicke der Gilde im Vorstand mit bestimmt hat und sich bei unzähligen Veranstaltungen als Catering Chef verantwortlich zeigte. Unter großem Beifall der Versammlung und sichtlich gerührt nimmt er die Auszeichnung entgegen

Unter dem Punkt Verschiedenes stellt Constantin Vernekohl die geplante Gildefahrt in die Bundeshauptstadt Berlin vor und Norbert Klumpe erörtert die Vorbereitungen zum 1. Verler Grühnkohlessen in der Schützenhalle.

Unter dem langanhaltendem Beifall der Gildeschützen schließt Michael Hauphoff die Versammlung mit einem großen Dankeschön an Gilde-Chef Markus Nagelsdieck, der die Veranstaltung im Vorfeld akribisch vorbereitet hatte, um 12:37 Uhr.

Die Thron- und Vorstandsdamen sorgen für das reichhaltige Frühstück
Alfons Hollenhorst feiert auf dem Patronatsfest seinen 77. Geburtstag
Gertrud Steppeler berichtet über die sportlichen Erfolge der Sportschützen
Die Gewinner des Neujahrs-Mannschaftsschießens erhalten ihre Siegprämie
Dank für 40- und 50-jährige Mitglied- schaft
Hans Rempe hält der Gilde seit sechzig Jahren die Treue
Diese Schützen sind seit 25 Jahren dabei
Bezirksschießmeister Bernhard Descher zeichnet Karin Kammertöns aus
Die Bezirksvorstandsmitglieder mit den geehrten Gildeschützen
Werner Rampsel freut sich über die Auszeichnung zum Schützenbruder des Jahres
Die neuen Träger des Gildeverdienstordens mit Michael Hauphoff und Werner Rampsel
Blick in den fast vollständig gefüllten Saal des Pfarrzentrums

Festlicher Winterball im Landhotel Altdeutsche

Brudermeister Markus Nagelsdieck gratuliert dem stellv. Schriftführer Tobias Fortkord zur Auszeichnung
Der Fanfarenzug Rietberg unter der Leitung des 1. Tambourmajors Jürgen Descher
Die Allstars aus Sünninghausen zeigen ihr akrobatisches Können
Auch ohne einstudierte Choreografie machen die Gilde-Majestäten Stefan und Anja Frickenstein sowie Vanessa Kattenstroth und Michael Sommer (v. l.) auf der Tanzfläche ein gutes Bild

Rund 200 festlich gekleidete Gäste darf der stellvertretende Brudermeister der Gilde Michael Hauphoff im Saal des Landhotels Altdeutsche am 18. Januar begrüßen.

Neben den eigenen Schützen sind eine Abordnung der befreundeten St. Petrus und Paulus Schützenbruderschaft Scharmede und die Thronpaare der Schützengesellschaft Dalbke der Einladung der Gilde gefolgt. Eröffnet wird der traditionelle Ball, der in diesem Jahr ausnahmsweise noch einmal vor dem Patronatsfest stattfinden muss, mit dem Einzug der Majestäten und des Throngefolges.

„Marc Hagemann Bierkönig der Dalbker Schützen ist nicht nur der jüngste Dachdeckermeister Deutschlands, sondern hat sein Fach, wie kann es anders sein, beim Gilde-König Stefan Frickenstein erlernt!“, so Michael Hauphoff in seiner Begrüßungsrede.

Markus Nagelsdieck nimmt den Abend zum Anlass, um dem stellvertretenden Kassierer der Gilde Tobias Fortkord, der weder am folgenden Wochenende an der Generalversammlung, noch am Schützenfest im Juli teilnehmen kann, das Silberne Verdienstkreuz des Bundes der Historischen Schützenbruderschaften zu überreichen. „Ein passendes Umfeld für die Ehrung“, führt Markus Nagelsdieck in seiner Laudatio an, zeigte sich Tobias Fortkord doch mit seiner Frau Bärbel und Nicole und Michael Hauphoff einige Jahre für Organisation des Winterballs verantwortlich.

Ein Präsent zur Begrüßung gibt es am Eingang von den Organisatoren der Veranstaltung, Ute und Klaus Köckerling sowie Gabi und Leo Kammertöns für die Ballgäste und sie versprechen einen bunten abwechslungsreichen Abend.

Für eine gut besuchte Tanzfläche sorgt die Partyband Nightshift, die an diesem Abend fast ein Heimspiel hat, sind die Musiker doch fast alle auch
Mitglied der Dalbker Schützengesellschaft. Ein weiteres musikalisches Highlight an diesem Abend ist der Auftritt des Fanfarenzugs Rietberg unter der Leitung ihres 1. Tambourmajors Jürgen Descher. Innerhalb kürzester Zeit klatschen und tanzen die Festgäste zu den schnellen Samba-Rhythmen der knapp 30 Musiker.

Mit ihrer Tanzshow wissen auch die SK Allstars aus Sünninghausen die Gilde-Schützen zu begeistern. Nicht verwunderlich, dass sich schon nach kurzer Zeit einige schwarze Uniformen unter die Tänzer mischen um zum Hit des Jahres 2013 Gangnam Style ihr Können auf der Tanzfläche unter Beweis zu stellen.

Mit etwas ruhigere Klänge begeistert Throndame Silke Erichlandwehr bei ihrem Gesangsauftritt zur späteren Stunde. Belgeitet wurde sie dabei von den Nightshift-Musikern.

Alles in allem ein gelungener schöner Ballabend zum Auftakt des Gildejahres 2014.


Neujahrs-Mannschaftsschießen 2014

Meinolf Pelkmann, Ulrich Wanders und Anneliese Kleinemeier vom Team "Thron 3" freuen sich über ihren Gewinn - ganz rechts: Thorsten Mersch, der stellv. Sportschützenleiter

Auch bei der dritten Auflage des Neujahrs-Mannschaftsschießens können sich die Sportschützen nicht über mangelndes Interesse beklagen. Längst hat sich der Wettbewerb im Veranstaltungskalender der Gilde etabliert.

Pünktlich um 16:00 Uhr gibt Sportschützenleiter Christian Pelkmann den Schießstand für die über siebzig erwartungsvollen Teilnehmer frei, die angetreten sind, ihr sportliches Können beim Schießen und glückliches Händchen beim Würfeln unter Beweis zu stellen.

Um 21:00 Uhr verkündet Christian Pelkmann die Gewinner des Tages. Das Team „Die Nachbarn aus der Reuterstraße“ haben, wie schon beim ersten Neujahrsschießen vor drei Jahren, die Nase vorn und lassen mit einem Teamergebnis von 556 Punkten die anderen Mannschaften weit hinter sich. Die Teams „Thron 3“ (537 Punkte) und „Die Glorreichen Drei“ (535 Punkte) folgen auf den Plätzen zwei und drei. Auf ihre Siegprämie müssen die Mannschaften allerdings noch warten. Diese erhalten sie erst im Rahmen des Patronatsfestes im Pfarrzentrum Ende Januar.

Als weiterer Höhepunkt des Abends wird im Anschluss an die Siegerehrung das Königspaar des Jahres 2012 Toni und Karola Hericks in die Majestäten-Galerie der Schützengilde aufgenommen. Dieses Ritual wurde in der Vergangenheit auf der Herbstfete durchgeführt. Da diese Veranstaltung aber dem Oktoberfest der Gilde weichen musste, ist nun mit dem Neujahrsschießen ein guter Ersatztermin gefunden. Brudermeister Markus Nagelsdieck lässt es sich nicht nehmen, unter den kritischen Blicken des Throngefolges, eigenhändig das Bild in die Ehrenwand einzureihen. (Alle Ergebnisse können hier nachgelesen werden.)


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