Publikationen

Festbuch „175 Jahre St. Hubertus-Schützengilde Verl – Gott und den Menschen zugewandt“

Stolz auf die Chronik: Markus Nagelsdieck, Hans Heitjohann, Heinz Sudhoff, Michael Hauphoff (v. l.)

„Gut Ding will Weile haben“, sagt der Volksmund – und eine Weile hat es gedauert bis zur Fertigstellung und Herausgabe des Gilde-Festbuches. Ob das „Ding“ gut geworden ist, diese Beurteilung bleibt natürlich der geneigten Leserin, dem geneigten Leser überlassen.

Auf jeden Fall liegt mit 536 Seiten und fast 1.000 Bildern ein sehr umfangreiches Werk vor, das zudem nicht nur im Großformat erscheint, sondern mit seinem Hardcover- wie einem zusätzlichen Schutzumschlag wertvoll gestaltet wurde. Die Lesbarkeit des Buches wird durch die Einteilung in Zeitabschnitte wie durch zusätzlich zu den Seitenzahlen angegebene Jahreszahlen erleichtert.

Das Buch erzählt von den Anfängen der Gilde bis zum Gilde-Leben in der Gegenwart, von guten wie auch von schweren Zeiten, von heiteren wie traurigen Begebenheiten. Zunächst aber geht es nach einem Geleitwort von Heinz Sudhoff, in dem er die Achtsamkeit in den Mittelpunkt seiner Überlegungen stellt, darum, die Gilde in Außen- und Innenansichten wahrzunehmen. Dazu wurde eine ungewöhnlich große Zahl an Autoren aus Kirche, Politik und Gesellschaft darum gebeten, ihre Sichtweise auf die Schützengilde zu schildern. So beispielsweise der geistliche Schirmherr des Jubiläumsjahres 2008, der Paderborner Erzbischof Hans-Josef Becker, wie auch der politische Schirmherr, der Präsident des Europäischen Parlaments, Prof. Dr. Hans-Gerd Pöttering, Bürgermeister Paul Hermreck, die Detmolder Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl ebenso wie der Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, Dr. Wolfgang Kirsch, oder Christoph Freimuth, der Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Verl, Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert, Dr. Reinhard Marx, der Erzbischof von München und Freising., geistlicher Prokurator der Geseker Schützen, die 2008 das Diözesankönigspaar stellten…

Blick in die aufwendig gestaltete Festschrift

Unterbrochen werden diese Außenansichten durch Beiträge aus den eigenen Reihen, also von innen her, so von Präses Pfarrer Hermann-Josef Hölscher mit Gedanken zum Jubiläums-Leitwort, von Constantin Vernekohl zum Gilde-Patron, dem Hl. Hubertus, und von Markus Nagelsdieck zum Gilde-Jahr unter der Überschrift: „Und wenn der Vogel gefallen“. Im weiteren Verlauf des Buches wird mit Beiträgen von Dr. Hans Krüper, Hans Heitjohann und Heinz Sudhoff zwar chronologisch vorgegangen, aber die Ereignisse werden zumeist exemplarisch geschildert, erzählt, nur in wenigen Fällen aufgelistet. Das Buch endet mit dem Abschluss des Jubiläumsjahres am Patronatsfest 2009, wobei alle Texte wie auch Funktionen der Autoren in der Zeit des Schreibens belassen wurden.

Die Farbe „bordeauxrot“, die dem Buch - wie auch dem ganzen Jubiläumsjahr - ein ganz besonderes, festliches Gepräge gibt, hat die Gilde übrigens Martha Krüper, der verstorbenen Frau von Ehrenbrudermeister Dr. Hans Krüper zu verdanken.

Und noch etwas ganz Besonderes hat die vorliegende Schrift aufzuweisen, sie berichtet über zwei bislang unveröffentlichte Gilde-Jubiläen: über die Feierlichkeiten zum 150-jährigen Bestehen im Jahr 1983 und über das Jubiläumsjahr 2008 zum „175-jährigen“, und das auf weit über 100 Seiten.

Zudem zeigt das vorliegende Werk die starke Verflochtenheit der Gilde mit ihrer Pfarrgemeinde wie politischen Gemeinde und ihren Vereinen und Gruppierungen. Dies macht das Buch auch für diejenigen interessant, die sich nicht zum engeren Kreis des Schützenwesens zählen; ja, so mancher wird sich selbst oder Familienangehörige darin entdecken können.

Bliebe noch die Frage zu klären, warum das Buch erst jetzt erscheint. Aber vielleicht beantwortet sie sich von selbst, wenn man bedenkt, was die Gilde im Jubiläumsjahr 2008 alles auf die Beine gestellt hat wie die Herausgabe der einzeln nummerierten Jubiläumsmedaille, des Kindermalbuches und des Gilde-Kochbuches zum Festakt mit über 700 Gästen, dem Jubiläumsschützenfest, der Jubiläums-Fahrradwallfahrt, dem Kindermalwettbewerb und vielem mehr, aber auch danach wurde es mit dem Bezirksjungschützentag zur Stadtwerdungsfeier und mit dem Bundesköniginnentag 2012 nicht unbedingt geruhsamer.Aber vielleicht entschädigen ja auch die Qualität und Schönheit des Buches für das „etwas“ längere Warten, denn nach dem Jubiläum wurde viel akribischer, mit so manchen neuen Recherchen an die Arbeit gegangen, als dies zum Jubiläum selbst möglich gewesen wäre  –  was aber trotzdem Unzulänglichkeiten natürlich nicht ausschließt.

Infos zum Buch:Format: 235 x 275 mm, 536 Seiten, Fadenheftung, 4-Farbdruck,  130 g Bilderdruckpapier, Hardcover mit Schutzumschlag, Leseband, einzeln eingeschweißtDas Buch wird herausgegeben in der Reihe „Verler Gilde-Art“Preis: 15,- EuroVerkauf: Schreibwaren Feuerborn im Edeka-Center, Salon Stilo, Bahnhofstraße 14, Ewershof – Heinz Sudhoff, Ewersweg 38, Tel.: 0 52 46 – 25 11 oder heinz.sudhoff@schuetzengildeverl.de


175 Jahre St. Hubertus-Schützengilde Verl

Der Film zum Jubiläumschützenfest in DVD-Qualität kann bei unserem Brudermeister Heinz Sudhoff bestellt werden. Einen kleinen Einblick möchten wir mit diesem Trailer geben. Zum Starten bitte auf den Player klicken.


  • Auch das Kindermalbuch aus dem Jubiläumsjahr kann bei unserem Brudermeister Heinz Sudhoff bestellt werden.

  • Bundesköniginnentag 2010 in Rietberg


Bezirksjungschützentag 2010 und Bezirkskönigsschießen 2010